Die Wandlung der Berichterstattung über Susanne Osthoff

29. Dezember 2005 | Von E. S. | Kategorie: Feuilleton | Keine Kommentare | Artikel versenden

Das Hamburger Abendblatt berichtet über den Fall Osthoff mal anders und geht mehr auf die Wandlung der Berichterstattung ein als auf die Person und die eigentlichen Ereignisse.

“Zuerst war sie “ein Soldat der Nächstenliebe”, “die Heldin des Guten”. Eine Draufgängerin “im Dienste der Menschlichkeit”, die einen Hilfskonvoi unter Lebensgefahr in den Irak brachte und dafür den “Tassilo-Preis 2004″ der Süddeutschen Zeitung erhielt, die als Archäologin für die Kulturwiege der Menschheit eintrat. Schon vor ihrer Freilassung wendete sich das Blatt. Da wurde aufgerechnet: Sie habe ihr Kind im Internat zurückgelassen, einen Iraker geheiratet, keinen Kontakt mehr mit ihrer Familie in Bayern, trat zum Islam über. Hat sie sich damit nicht selbst ausgebürgert?”

Ein Aspekt, dass meine These erneut bekräftigt.

Ekrem Senol - Köln, 29.12.2005

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