Achtung vor der Schafswürde

5. April 2007 | Von E. S. | Kategorie: Feuilleton | 5 Kommentare | Artikel versenden

SchaafWenn in der türkischen Presse über Gewalttaten berichtet werden, wird größte Sorgfalt an den Tag gelegt; die Achtung des Pressekodex ist selbstverständlich. So wird in der heutigen Hürriyet über einen Fall berichtet, in der ein Perversling ein Schaaf “vergewaltigt” (wörtliche Übersetzung) haben soll. Täter und Opfer konnten mit Hilfe von Überwachungskameras identifiziert werden. Wohl aus Opferschutzgründen und um des allgemeinen Persönlichkeitsrechts des Schafes wegen, wurde das Opfer anonymisiert. VorBILDlich.

Ekrem Senol - Köln, 05.04.2007

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5 Kommentare
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  1. Tja was soll man dazu noch schreiben, der Artikel spricht für sich.
    Nur noch eins, es kann sich wohl kein Land und keine Religion für solche, in meinen Augen, krankhafte, perverse Handlungen freisprechen, das gibt es wohl in der ganzen Welt.
    Was mich nur interessiert welche Bestrafung es gibt oder überhaupt eine? Was passiert jetzt mit dem Schaf bekommt es jetzt physische Unterstützung? Das arme Tier?

    MfG

    Manuela

  2. Gibt es in der Türkei vielleicht ein Pendant zum 1.April? ;-)

  3. @ Martin

    Ja, am 1. April ist auch in der Türkei etwas besonderes. Dort darf man allerdings alles, was man aufgrund eines Scherzes von jemanden abzweigt auch behalten. Es sei denn, der Gebende erinnert an den 1. April bevor er etwas weggibt. Dann darf er das zurückfordern.

  4. Da es an Institutionen mangelt, die sich um solche Schafe kümmern können, und es dem Tier nicht zugemutet werden kann so weiterzuleben , wird es den sanften Händen des nächstgelegenem Metzgers übergeben.

    So guten Apetitt beim nächsten Döner :)

  5. Na da nimmts die türkische Presse wohl richtig genau. Fraglich ist jetzt nur, warum die Schafe in der Türkei so viel Menschenrecht haben. Werden sie wohl vermenschlicht? Das würde natürlich auch den Tatbestand der Vergewaltigung erklären ;-) Spass beiseite: Ich denke da hat sich wohl nur jemand einen scherz erlaubt, an dem heiligen Dönertier.

 

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