PISA-Studie: Schlechte Chancen für Migrantenkinder

7. Dezember 2007 | Von E. S. | Kategorie: Gesellschaft | Ein Kommentar | Artikel versenden

Marianne Demmer von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) äußerte sich dem Nachrichtenportal „spiegel-online“ gegenüber unzufrieden über die Ergebnisse der Studie. Die Verantwortlichen hätten seit der ersten PISA-Studie insbesondere für die Migrantenkinder nichts zum Besseren wenden können. „Weltspitze bei der doppelten Benachteiligung der jungen Migrantinnen und Migranten zu sein - das sollte den Kultusministern eigentlich die Schamesröte ins Gesicht treiben“, so Demmer.

Ähnlich äußerte sich auch der SPD-Generalsekretär, Hubertus Heil, der die Leistungsunterschiede bei Kindern aus Migrantenfamilien besonders für bedenklich hält. „Bildungschancen sind Lebenschancen. Es darf deshalb nicht sein, dass die Zukunftsperspektiven von Kindern und Jugendlichen in unserem Land vom sozialen und wirtschaftlichen Status ihrer Eltern abhängen“, sagte Heil.

Der Leiter des Berliner Büros der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sieht die Ursache für die Chancenungerechtigkeit im gegliederten Schulsystem, das die Kinder sehr früh in verschiedene Leistungsgruppen einordne.

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