Umfrage- und Wahlergebnisse zu den Landtagswahlen in Hessen

27. Januar 2008 | Von E. S. | Kategorie: Politik | 2 Kommentare | Artikel versenden

Die Wahlen sind vorbei. Hessen hat gewählt. Roland Koch oder Andrea Ypsilanti. Es ist entschieden. Die ersten Hochrechnungen sehen wie folgt aus:

  • CDU 35,5 % (-13,3%)
  • SPD 37,5% (+8,4%)
  • FDP 9,5% (+1,6%)
  • Die Grüne 8% (-2,1%)
  • Die Linke 4,9% (+4,9%)

Für Kommentare ist es zum jetzigen Zeitpunkt zu früh. Es bleibt abzuwarten, wie die Kandidaten die Ergebnisse werten.

Eins ist allerdings festzuhalten. Roland Kochs Wahlkampf auf dem Rücken der Ausländer hat sich diesmal nicht bewährt und dürfte (hoffentlich) keine Nachahmer mehr finden.

Auch die Umfrage auf JurBlog deutete bereits auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin. Sowohl die CDU als auch die SPD erreichten am Ende 28%.

Update: 20:30 Uhr

  • CDU 36,6%
  • SPD 37,2%
  • FDP 9,3%
  • Die Grüne 7,4%
  • Die Linke 5%

Knapp haben die Linken nach den letzten Hochrechnungen die 5%-Hürde genommen. Damit wird es spannend. Wer koaliert mit wem? Die Sitzverteilung im Landtag:

  • CDU 42
  • SPD 43
  • FDP 11
  • Die Grüne 8
  • Die Linke 6

Sowohl für CDU/FDP (insgesamt 53 Sitze) als auch für SPD/Die Grüne (insgesamt 51 Sitze) reicht es nicht. Für die Mehrheit wären 56 Sitze notwendig. Ypsilanti schließt eine Koalition mit den Linken, die Linke eine mit der CDU aus. Irgend eines der Dreierkoalition scheint jedoch unumgänglich. Es ist und bleibt spannend.

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2 Kommentare
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  1. Dank des deutlichen Wählervotums in Hessen dürfte Roland Koch, insbesondere aufgrund der verdienten Stimmenverlustes der CDU, in Hessen nunmehr Geschichte sein.

    Auch wenn zu befürchten ist, daß uns Roland Koch in der Bundespolitik erhalten bleibt (ein Posten in der Bundesregierung wird sich von seinen Freunden sicherlich finden lassen) ist eines jedenfalls deutlich geworden, nämlich, dass nicht zwangsläufig auf Kosten von Minderheiten Wahlen gewonnen werden können.

    Auch ist deutlich geworden, daß Minderheiten eine Stimme (u.a. auch in Blogs wie Jurblog) haben und die Zeiten der Opferrolle vorbei sind.

    LI

  2. @ LI

    Vorab, danke für die Blumen :)

    Diese Art der Wahlkampfkampagne gehört hoffentlich der Vergangenheit an. Nach dieser Schlappe sieht es auch ganz danach aus. Christian Wulf für die Zukunft:

    Für 2009 könne die Union von Niedersachsen lernen, dass eine Regierung auf ihre Erfolge hinweisen und einen sachlichen und argumentativen Stil zeigen müsse, um wiedergewählt zu werden, sagte Wulff am Montag in Berlin. “Das ist, glaube ich, eine Konsequenz für die Bundestagswahl.”

    Sachlich und argumentativ! Das sagt alles.

 

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