Jeder dritte türkische Akademiker möchte zurück in die Heimat

13. Juni 2008 | Von | Kategorie: Gesellschaft, Leitartikel | 6 Kommentare |

Ein Artikel in der „Welt Online“ gibt den desolaten Zustand Deutschlands als Integrationsland wieder. Einer Studie zufolge beabsichtigen 38 % der türkischstämmigen Akademiker, in die Türkei zu ziehen. 21 % aus nachvollziehbaren beruflichen, 42 % aus einem ganz anderen Grund: das fehlende Heimatgefühl in Deutschland. Zu dem Zwischenergebnis komme das Forschungsinstitut „futureorg“ aus Krefeld in der TASD-Studie über türkische Bildungseliten in Deutschland.

In Deutschland würden sich viele Akademiker wegen ihrer türkischen Abstammung zurückgewiesen fühlen. Nicht ohne Grund: Das Zentrum für Türkeistudien habe die Probe aufs Exempel gemacht und identische Bewerbungen an Unternehmen geschickt – einmal mit türkischem Namen. Das Ergebnis: Bewerber mit deutschem Namen seien zehnmal häufiger zum Vorstellungsgespräch eingeladen als diejenigen mit türkischem.

Insofern verwundert es auch nicht, dass nach Schätzungen des Zentrums für Türkeistudien die Arbeitslosenquote unter türkischstämmigen Akademikern hierzulande dreimal so hoch ist wie bei originär deutschen Kommilitonen. 42 Prozent der türkischstämmigen Haushalte sollen sogar unterhalb der Armutsgrenze leben.

Dagegen bietet die Türkei gute Aussichten in vielerlei Hinsicht: Aufgrund der Mehrsprachigkeit sind die Chancen auf einen Arbeitsplatz größer. Auch dürften die mehr als 2000 Niederlassungen deutscher Firmen in der Türkei den Wechsel Sprung angenehm überleiten. Schließlich – kein unwesentlicher Faktor, wie die Studie offen legt – könnte man das bedrückende Gefühl der Benachteiligung und die damit verbundene Unsicherheit beiseite legen.

So nachvollziehbar die Gründe für einen Abgang in die Türkei auch sein mögen, für die hiesige Gesellschaft ist es fatal. Laut vielen Studien innerhalb der Mehrheitsgesellschaft, dürfte sich ein nicht unerheblicher Teil über die Ausreisewilligkeit von Türken freuen. Allerdings ist hier die Rede von Akademikern, die für einen erheblichen Teil der Gesellschaft eine unersetzbare Brücke vom Rande in die Mitte der Gesellschaft bilden sowohl in sozialer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Sie sind die von Politikern geforderten Migranten mit Sprache, mit Bildung und Potenzial.

Die deutsche Integrationspolitik muss umdenken, umgestalten und konkret werden. Die Sprache – eine wichtige aber nicht einzige Voraussetzung für Integration – darf nicht als Kompensator für all das stehen, was Deutschland über Jahrzehnte versäumt hat. Das Bewusstsein, dass mit Spracherwerb auch automatisch die Integration gelingen wird ist ein Trugschluss. Neben der Förderung von Sprache müssen integrationshemmende Aspekte innerhalb der Mehrheitsgesellschaft konkret angegangen und abgebaut werden. Dazu bedarf es jedoch mehr als nur freiwilligen Selbstverpflichtungen, bei deren Nichteinhaltung keinerlei Sanktionen drohen. Es müssen konkrete und verbindliche Maßnahmen her, die das Leistungsprinzip in den Vordergrund rücken.

Ein möglicher und überaus wichtiger Punkt wäre – ähnlich dem Pressekodex – ein Verhaltens- und Benimmregel für Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu schaffen, dass aber nicht als Eingrenzung der Meinungsfreiheit verstanden werden darf, sondern als Richtschnur zur Differenzierung zwischen Meinungsfreiheit und Hetze, Diffamierung oder Beleidigung dienen soll. Das Bewusstsein, dass die Freiheit auch Pflichten mit sich bringt als unverzichtbare Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben muss sich in Deutschland weiter verfestigen.

Zum Erfolg kann es jedenfalls nicht führen, dass auf der einen Seite türkische Akademiker mit besten Voraussetzungen nicht den Weg in die Arbeitswelt finden weil ein/e Herr/Frau XY meint, seine Meinungsfreiheit unendlich weit auslegen und ausleben zu müssen. An Medien, die selbst oder gerade abstrusen Äußerungen den Vorzug geben und unters Volk bringen, mangelt es leider nicht. Die Folgen beim Arbeitgeber, Vermieter, Lehrer oder beispielsweise Nachbarn sind unumgänglich, ist man tagtäglich ähnlichen Berichten ausgesetzt. Der Türke als Moslem wird nicht mehr an seiner Leistung gemessen sondern danach, wie über ihn berichtet wird.

Ob Medien und Mehrheitsgesellschaft sich selbst ein Gefallen damit tun, wenn sie tagtäglich mehrere Millionen Menschen in Deutschland beleidigen, beschimpfen, beschuldigen etc., sei dahingestellt. Die Pauschalisierung ist mittlerweile aber ein nicht mehr zu ertragendes Übel, die selbst jene abschreckt, die bestens integriert sein müssten: Akademiker.

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6 Kommentare
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  1. Die TASD Studie dürfte wohl kaum repräsentativ sein, da nur 173 Teilnehmer befragt wurden. Selbst wenn der Trend zur Auswanderung aus beruflichen Gründen beträchtlich sein sollte, könnte man das Problem wohl kaum durch Maßnahmen wie Verhaltens- und Benimmregeln für öffentliche Persönlichkeiten angehen. In dieser Hinsicht dürfte das Allgemeine Gleichstellungsgesetz wohl effektiver sein. Allerdings düfte es ungeheuer schwierig sein, die Gründe dafür zu ermitteln, dass Arbeitgeber türkischstämmige Bewerber sehr viel seltener zu Bewerbungsgesprächen einladen als deutsche. Die Auswahl findet ja hinter verschlossenen Türen statt. Hier wird in der Tat der negative Einfluss vieler Medien eine große Rolle spielen. Medien wie die Bild-Zeitung wird man aber nicht davon überzeugen können, nun endlich vernünftig zu berichten. Die leben schließlich von der Hetze gegen Minderheiten.

  2. @ Sprinter
    Das Zeitungen wie die Bild von der Hetze leben ist allen klar , jedoch sollte ein gegengewicht in der Gesellschaft entstehen , welches die Bild ganz klar als Hetzblatt darstellt und desen Falschaussagen klar stellt.
    Keiner gibt zu das er seine Meinung aus solchen Medien heraus hat , jedoch lassen sich sehr viele davon beeindrucken.
    Ich möchte hier den Türken keinen Heilgenschein ausstellen , jedoch reduziert uns doch auf unsere tatsächlichen Fehler und nicht auf die , die hinein Interpretiert werden.
    Es kann doch nicht sein das dies art von Journalismus schon soweit geht das wir unser Tagesgeschäft über diese Informationsquellen beeinflussen lassen !
    Deutschland ist nicht mehr das Freundliche Land wofür es sich hält.
    Der Rassismus geht seinen weg , aber gezeigt wird auf den Islam , die Rassistischen übergriffe werden von Tag zu Tag immer mehr und sind kaum noch zu verstecken , es wird aber auf ein Paar Idioten gezeigt die einen alten Mann zusammen schlagen.
    Ich kann die jenigen verstehen die Deutschland verlassen wollen , jedoch andererseits verlange ich ganz klar , das gerade diese elite hier in Deutschland bleiben soll um solchen Idioten von Bild und co das gegenteil zu beweisen.

  3. Warum noch hier bleiben, wenn man ein gutes Angebot aus dem Ausland hat und damit seine Zukunft sichert???
    Außerdem sind die Menschen freundlicher und auch entspannter, wenn es um Ausländer geht;)
    Ganz wichtig ist dann natürlich auch das Wetter… 🙂 wie ihr wisst, ist die Sonne ein wichtiger Faktor für gute Laune….
    Ich wünsche allen VIEL GLÜCK, die es gewagt haben und noch wagen werden.
    Ich für meinen Teil werde mich krampfhaft bemühen noch hier zu bleiben und ganz viele kleine Deutsch-Türken zur Welt bringen. Vielleicht freut sich ja die Familienpolitik… 🙂 (oder auch nich..!)
    Steuerzahler und Sozialversicherungsträger, die immer noch als AUSLÄNDER gelten, da ja die Mama mal Eltern aus dem Ausland hatte.
    Tolle Aussichten oder?

  4. Ich habe mit unentschlossen abgestimmt – weil ich eigentlich „ja“ sagen müsste. Aber nicht, um Deutschland möglichst „türkenrein“ zu machen (wer mich kennt, weiß, dass das kaum meine Intention wäre), sondern weil ich denke, das, was hier mit ihnen gemacht wird, haben diese jungen Leute nicht verdient. Für zu viele ist es seit der Grundschule Dauerkampf gegen Vorurteile gewesen, immer einen Tick besser sein müssen als die anderen, um die gleiche Note zu kriegen… und dann Ablehnungen, weil der Name, die Herkunft, nicht goutiert wird. Warum sollten sie denn bleiben?

  5. Die abstimmung hier könnte man als recht geschmacklos ansehen – „Hauptsache weg !“- da kann jeder Irre mit schmutzigen Geiste und schmutzigem finger einen anonymen Klick tätigen : Cybercrime ist ja so einfach. Dem friedlichen Nebeneinander ist eine solche Initiative nicht förderlich. Auch die rausposaunte Veröffentlichung des Zentralinstituts ist „politically incorrect“ – suggerieren beide doch, dass die Discrimination eine natürliche Haltung der Mehrheitsgesellschaft ist und keine obszöne Verirrung, derer man sich schämen muss.
    Zweitens : was geht es eigentlich Außenstehende an, die weder Türken noch Akademiker sind ? Die können doch mit ihrem Lebensplan machen was sie wollen- Elif22 hat es ausführlich und einleuchtend gesagt.

    Drittens ist auch das Gegenteil wahr : ich suche seit Oktober 2006 einen deutsch-türkischen Praktikanten, Gymnasiasten oder Studenten mit Motivation für Französisch : wir bieten Reise, Kost und Logis, Vergütung und Reiseversicherung – keine Reaktion. Ich suche mühsam in Jobbörsen, wo schüler und Studenten Baby sitten oder Hunde zum Pinkeln führen wollen und schreibe die türkischsprachigen an, wenn die ihre türkischen Sprachkenntnisse oder gar ihren guten Namen eingestehen. Da war einer aus Mönchen-Gladbach, der besaß sechs Sprachen, ich lockte ihn mit Austern und Muscheln, das Gästezimmer sei 10 Meter vom Büro weg, er wollte aber nicht weiter weg von MG als 5 Km. Französischlehrer finden keine Interessenten, türkischnamige schülersprecher (im Impressum der Webseiten) und Lehrer antworten nicht. E.S. hat es in seinem Freundeskreis versucht. Ich habe an den Bund Türkischer akademiker in Bonn e.V. geschrieben, an den Verband der türkischen Lehrervereine in deutschland e.V. – die antworten nicht einmal weil sie wohl Analphabeten sind oder zumindest der deutschen Sprache und international gebräuchlicher Anstandsregeln nicht mächtig sind : da versteht man wohl, dass sie in die Türkei zurück wollen, wo man sie nicht mit Anfragen in einer Fremdsprache belästigt.

    Drittens fehlen immer noch ausreichend sympathische Integrationsfiguren. Ein einziger wie der Schwabe Cem Özdemir reicht nicht, Vugal Öger macht sich selten, es gibt noch immer nicht genügend bayerische, schwäbische und hessische Kabarettisten. Von Bundesministern und Ministerpräsidenten zu schweigen. Ich glaube nicht, dass man bei Andrea Ypsilanti oder Oscar Lafontaine an einen Migrationshintergrund denken kann.
    Und dann versagen einfach das Volk und die Regierung, wie ich aus meiner fernen Perspektive erkenne : Zwar wird viel über den sittlichen Nährwert von Integration gelabert, Podiumveranstaltungen mit „man müsste“, „man sollte“, da werden Ehefrauen von Bundesbürgern an der einreise gehindert, Bräute sollen in einem türkischen oder birmanischen Umfeld fließend deutsch lernen, wo doch der deutsche Staat diese Sprachkurse im deutschsprachigen Umfeld bezahlenmuss, mit freier Bus- und Bahnfahrt und einem Mittagstisch mit „Spezialitäten aus deutschen“ Landen, denn da kommen ja zumeist arbeitswillige junge Menschen,zukünftige Steuer- und sozialbeitragszahler.

    Ich darf Fakten vergleichen : Letztes Jahr verschwand in Rouen ein 5-jähriger Bub von der Straße. Es war 14 Uhr. Gegen 20 Uhr wendeten sich die Eltern an die Polizei. Sofort trat der „aktionsplan Kindesentführung“ in Kraft, Radio und regionales Fernsehen. Um 22 Uhr meldete sich ein Taxifahrer und ein anderer Zeuge. Gegen Mitternacht wurde das Büblein, entkleidet, in der Garage eines vorbestraften Sexualverbrechers aufgegriffen. Es war noch nichts Schllimmes passiert. Das Kind, im Krankenhaus untersucht und befragt, hatte von der Gefahr nichts mitbekommen. Da kam heraus, dass es ein türkischer Junge war. Am nächsten Nachmittag besuchte die Justizminiszterin Rachida Dati den Vater in Rouen, das Kind im Nebenzimmer wollte sie nicht sehen, um es nicht aufzuregen. Eine Woche später lud Präsident Sarkozy den Vater Mahmoud zu einem Gespräch in den Elysée-Palast ein. In der Nationalversammlung und in der Öffentlichkeit entbrannte eine heftige Debatte über Wiederholungstäter und sicherheitsverwahrung, eine verschärfte Gesetzesvorlage entstand, letzten Freitag brachte Madame Dati einen neuen Antrag ein, die elektronische Fußfessel für a) Untersuchungshäftlinge und b) entlassene Sexualstraftäter. Das Ding funktioniert, da klingelt es gleich bei der Polizei, wenn der Mann aus dem Haus oder der festgelegten geographischen Zone heraustritt.

    Gestern abend hörte ich zufällig in den Lokalnachrichten von WDR den Fall der beiden türkischen Mädche in Coesfeld, wenn ich mich gut erinnere, die ein Wüstling mit Süßigkeiten in den Heizungskeller gelockt und gefesselt hatte. Die Dreijährige konnte sich befreien und schreiend ihre Eltern alarmieren, welche dann die sechsjährige losbanden. Der Täter flüchtete, erste Zeugenaussagen sind schon da. Er wird wohl gefasst und verurteilt, und in einem deutschen Gefängnis, besonders in NRW, wird es ihm schlecht ergehen. Was mich interessiert : wann wird Frau Zypris nach Coesfeld fahren, wann werden die Eltern ins schhloss Bellevue eingeladen, braucht es eine Gesetzesdebatte im deutschen Bundestag ?

    Weiter : Letzten Mittwoch wurde in einer Vorstadt von Paris ein Sans-Papiers gefasst, ein Illegaler, meist sind das malische Arbeiter mit einem arbeitsvertrag, die Lohnsteuer und Sozialabgaben tragen. Eine aufgebrachte Menge versammelte sich vor dem Kommissariat, Steine floogen, die Polizei antwortete mit flash balls, was das wohl ist, ein Beamter und ein Bürger wurden verletzt, 6 Personen verhaftet. Die Menge, darunter ein Collectif anti-Rafle (Anti.-Razzia) forderte die Freilassung des Mannes. Da wwarf sich die Bürgermeisterin Dominique Voinet, Spitzenkraft der Grünen zwischen die Fronten, und mehrere Bezirksbürgermeister kamen dazu, mit der blau-weiß-roten Amtsschärpe bekleidet.
    Am sonntag und in der Wiederholung am Dienstag, gestern, berichtete Cosmo-tv beim WDR von der Herforder Diskothek Go-Park, die fremdländisch aussehende Bürger, auch Akademiker und Studenten, nicht in ihren Laden lässt ; auf ihrer Webseite begründete sie dies mit einer prozentualen Ausländerquotte, welche den Frieden in der Dezibelhölle wahren soll. Ausländer sollen eine Clubkarte beantragen, die sie dann stillschweigend nicht bekommen. Die Ausgesperrten, deren schlechten Geschmack ich nicht diskutieren will, beklagten sich in reinstem Deutsch oder Kölsch traurig über die Xenophobie der deutschen und über deren fragwürdiges Denokratieverständnis. Der Herforder Bürgermeister kam nicht herangeeilt, er hat ja keine Amtsschärpe. Cosmo-tv zitiert eine Bundesbeauftragte gegen Diskriminierung, die Auch Tief Betroffen ist gegen so was Schlimmes, das ist ganz böse, aber wir können nicht eingreifen, wir können nur informieren und Broschüren verteilen.“ Ein Beschäftigungsprogramm für Beamte mit Ministerialzulage und ruhestandsregelung

    Ihr spottet gern über die Grande Nation, für die hohe Meinung, die wir von unserem Lande haben. Stimmt. Rassismus, Antisemitismus und neuerdings, noch etwas ungewohnt, agressive Homophobie sind Beleidigungen der großen französischen Nation und ihrer Geschichte, die der Nation der Menschenrechte. Natürlich haben wir auch Rassismus, Antisemitismus und Diskrimination von Ausländern, aber sie muss subtiler sein, sonst wird’s teuer.

    Es gibt das eine ganze Reihe von Organisationen mit entsprechenden Webseiten und online-Formulare zur Erstattung von Anzeigen: SOS Racisme, MRAP (Mouvement contre le Racisme,l’antisémitisme et pour la paix entre les peuples, die Liga für Menschenrechte, die Livcea und Hald, die Haute Autorité de Lutte contre les Discriminations. Bei Prozessen treten diese als Nebenkläger auf. Während die Verbalverbrecher meist mit einer Bewährrungsstrafe davon kommen, kriegen die Nebenkläger Summen zwischen 500 und 5000 € zugesprochen.

    Dazu kommt noch die Organisation für zivilen Ungehorsam, Réseau Éducation sans Frontières, welche abschiebebedrohte Schüler verstecckt und dem Zugriff der Polizei entzieht, wie zur Zeit der deutschen Besatzung jüdische Kinder verstecckt und mit falschen Papieren versehen wurden, wie damals der große Jurist und ehemalige Justizminister robert Badinter. Mitglieder und Sympathisanten des RESF sind Eltern, Lehrer, Schulleiter, auch Richter und Bürger, die auf Frankreichs Ehre stolz sind.

    Ein letztes: Am 15. April begann in zehn Nobelrestaurants von Paris und Umgebung ein Streik der Sans-Papier, der illegalen Arbeitnehmer, die mit gefälschten Papieren, denen von Verwandten (Neger sehen ja alle gleich aus, besonders auf den neuen biometrischen Photos nach amerikanischer Manier) und in fast allen Fällen mit Wissen der Arbeitgeber. Wir haben einen chronischen Mangel an Arbeitskräften im Bereich HOGa. Die Patrons stellten sich also hinter ihre Arbeiter, meist unentbehrliche, langjährige Stützen der Betriebe, es gab nur wenige entlassungen oder scheinentlassungen. Und dann schritt die CGT ein, die große linksgerichtete Gewerkschaft. Obwohl die Regierung eine generelle Legalisierung wie in Spanien ablehnt, wurden die fünf Präfekturen des Großraums Paris angewiesen, Einzelfallprüfungen vorzunehmen. Etwa 1000 Anträge wurden eingereicht, bis jetzt über 200 positiv beschieden.

    Welche deutsche Gewerkschaft setzt sich für ausländische, illegale Arbeitnehmer, Steuer- und Beitragszahler ein ? Was ich höre, ist nur das gelegentliche Greinen von Cosmo-tv beim WDR.

  6. […] und dort werdet ihr auch nicht diskriminiert. Tut es wie viele andere trkische Akademiker: Jeder dritte trkische Akademiker mchte zurck in die Heimat … Diese Leute werden wohl ihren Grund dazu gehabt haben, aber ihr seid blind ihr seht es nicht. Es […]

 

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