Muslimische Gerichtsprotokollantin stößt bei der CDU auf Ablehnung

18. Januar 2008 | Von E. S. | Kategorie: Politik | 104 Kommentare | Artikel versenden

Muslimische Protokollführerin im Amtsgericht Charlottenburg sorgt in der CDU wegen des Tragens eines Kopftuches für Aufruhr. Justizsenatorin erklärt hingegen, dass die Protokollführerin nicht mit Konsequenzen rechnen müsse. Der CDU-Abgeordnete Sven Rissmann stellte auf eine Beschwerde von zwei Anwälten hin eine Kleine Anfrage an die Justizsenatorin, ob die Kopfbedeckung der Protokollführerin gegen das Neutralitätsgebot verstoße.

Die Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) wies in ihrer Antwort darauf hin, dass Protokollführerinnen, die lediglich unter Anleitung eines Richters ihren Dienst im Gerichtssaal versehen, nicht selbst hoheitlich tätig seien. “Die Präsidentin des Amtsgerichts Charlottenburg verzichtet daher auf Maßnahmen gegen die Mitarbeiterin”, so von der Aue.

Dem “Berliner Tagesspiegel” zufolge möchte Rissmann nun prüfen, ob es im Gesetz Regelungsbedarf gibt. Möglicherweise gebe es eine Lücke in den Vorschriften.

Wer suchet, der findet. Sicher wird man das eine oder andere Gesetz so auslegen können, wie es einem gerade passt. Nicht umsonst gibt es verschiedenste Auslegungsformen, die viel Raum für Phantasie lassen. Darin kann man sich nach belieben austoben und das ganze “Recht” nennen.

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104 Kommentare
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  1. Notfalls wird halt wieder ein neues Gesetz gemacht oder das alte erweitert - ist doch jedesmal so, irgendwo stellt sich heraus, Muslime haben ein Verfahren gewonnen oder sonst ein Recht laut Gesetz, das sie auch in Anspruch nehmen - schwubs, ändert sich mal rasch das Gesetz.

  2. Gibts in Berlin noch ein Kruzifix über dem Kopf des Richters?
    Um zu zeigen, wer die eigentliche Hoheit ist?

    Daß die Muslimin sich da noch nicht diskriminiert gefühlt hat …

  3. Runter mit dem Tuch, damit kann sie gerne privat zu Hause rumrennen, dieses hat jedoch in öffentlichen Einrichtungen schlicht nichts verloren und ist zudem ein Symbol für Unterdrückung, Unsachlichkeit und Desintegration.

  4. Sabine dokumentiert hier sehr schön das Verhältnis dieser Menschen zum Gesetz: auch wenn das Verhalten einer Muslima vom Gesetz offensichtlich so erlaubt ist - davon handelt ja der Artikel - soll es ihr untersagt werden.

  5. @ Anne

    Nicht doch! Schließlich ist es doch die Muslima, die sich nicht in das rechtsstaatliche Deutschland integriert.

  6. Tja, offensichtlich gibt es da tatsächich eine Gesetzeslücke, die diese Frau sofort auszunutzen weiß. Kann man ihr nicht unbedingt vorwerfen, da man nicht weiß ob es Ausdruck Ihrer politischen Überzeugung ist, oder die ihres Mannes (Soll es ja schließlich geben, daß Frauen nicht freiwillig das Kopftuch tragen, gell). Aber dennoch sollte unverzüglich darüber nachgedacht werden, diese Lücke zu schließen.
    Immerhin haben zwei Anwälte Anstoß an dem Tragen dieses religiösen, beziehungsweise politischen Zeichens genommen.
    Ich kann das verstehen. Schließlich folgt diese Frau keiner Mode sondern bringt ihre (oder Ihres Mannes) politische Überzeugung zum Ausdruck.

    Gruß, Volker

  7. @ Volker

    Auf die Idee, dass die Frau es aus eigener religiöser Überzeugung trägt kommen Sie gar nicht. Auf dieser Grundlage ist es natürlich schwer/unmöglich auf einen Konsens zu kommen, sofern man überhaupt daran interessiert ist.

    Immerhin haben zwei Anwälte Anstoß an dem Tragen dieses religiösen, beziehungsweise politischen Zeichens genommen.

    Wenn es alles, was irgendjemandem anstößig vorkommt, gleich per Gesetz verboten werden würde, dürften Sie beispielsweise sich zumindest im Internet nicht mehr an Diskussionen beteiligen. Daher ist es sinnvoll, erst einmal die Konsequenzen der Argumentation zu überdenken, bevor man auf die Tastatur haut.

  8. Nein, natürlich bin ich nich an einem Konsens interessiert. Politische, oder religiöse Symbole - und dazu gehört nun einmal das Kopftuch - haben wohl bei einer Angestellten an einem Amtsgericht nichts zu suchen. Oder sehen Sie das anders?
    Wenn Sie aus Ihrer religiösen Überzeugung heraus (oder die ihres Mannes) das Ding trägt, dann kann sie demnächst eben diesen Job nicht mehr machen. Shit happens. Was nicht geht, geht eben nicht. Die Voraussetzungen sind, beziehungsweise werden nach dem Schließen dieser Gesetzeslücke für alle gleich und dann muß man nicht mehr diskutieren. Wenn der Glaube und/oder die politische Überzeugung so stark ist, dann trägt man gerne die Konsequenzen.
    Ich kann Ihre Aufregung nicht verstehen.
    Oder geht es Ihnen nicht darum ob solche Symbole überhaupt von Angestellten eines Amtsgerichtes getragen werden dürfen oder nicht? Geht es Ihnen darum, daß die Frau Ihrem Glauben angehört? Wohl eher! Da ist man ja eigentlcih automatisch das Opfer von Diskriminierung. Hatte ich ganz vergessen.

    Darüber hinaus:
    Es ist eindeutig, daß das Kopftuch kein reines religiöses Symbol ist sondern auch eine politische Überzegung in sich trägt. Daher sollte man es in jeder Amtsstube verbieten.
    Jeder kann sich frei entscheiden, wie er für sich dann damit umgeht.

    Gruß,
    Volker

  9. @ Volker

    Was nicht geht, geht eben nicht.

    Sie haben das ganze missverstanden. Es geht. s.o.! Die Justizsenatorin hat es ja erklärt.

    Ich kann Ihre Aufregung nicht verstehen.

    Welche Aufregung?

    Oder geht es Ihnen nicht darum ob solche Symbole überhaupt von Angestellten eines Amtsgerichtes getragen werden dürfen oder nicht? Geht es Ihnen darum, dass die Frau Ihrem Glauben angehört? Wohl eher! Da ist man ja eigentlcih automatisch das Opfer von Diskriminierung. Hatte ich ganz vergessen.

    Reine Unterstellung. Ich fände das Vorgehen der zwei Anwälte auch bescheuert, wenn dort eine christliche oder jüdische konservative Frau mit Kopftuch sitzen würde.

    Es ist eindeutig, daß das Kopftuch kein reines religiöses Symbol ist sondern auch eine politische Überzegung in sich trägt.

    Das ist Ihre Meinung. Muslime sehen das anders. Und die müssen es ja eher wissen. Es als ein politisches Symbol abzutun, ist nur eine billige Rhetorik, mit der Problematik politisch wie juristisch umzugehen.

    Daher sollte man es in jeder Amtsstube verbieten.

    In einem laizistischen Staatsverständniss hätten Sie Recht und ich wäre ebenfalls für ein Verbot. Da gehört nun einmal jegliches Religiöses verboten. Nicht aber in Deutschland, dessen Grundgesetz nun einmal ist wie es ist. Shit happens - aus Ihrer Sicht. Was nicht geht, geht eben nicht - Ihre Worte.

    Dafür, dass das deutsche Grundgesetz nicht aus deutscher Feder stammt können Sie nichts. Insofern kann ich auch verstehen, dass es Ihnen schwer fällt, die darin enthaltenen Werte zu akzeptieren.

    Nur sollten Sie sich darüber im klaren sein und nicht auf andere zeigen. Die Kopftuchträgerin im obigen Fall verhält sich nicht gesetzeswidrig. Allenfalls sind Sie es, der hier etwas verlangt, dass gegen den Geist des Grundgesetzes verstößt (Der Staat muss allen Religionen gleich behandeln).

    Sie sollten sich ab und an mal vergegenwärtigen, weshalb das Grundgesetz so ist, wie sie ist.

  10. E.S., Sie sind doch Jurist. Daher müsste Ihnen bekannt sein:

    - Dass Protokollführer nicht hoheitlich tätig seien, ist falsch. Das Gegenteil ergibt sich aus z.B. den Straf- und Zivilprozessordnungen, wonach der Protokollführer das Protkoll führt und mitunterzeichnet, also beurkundet. Das Protokoll hat bekanntlich besonders starke Beweiswirkungen. Insofern ist die hoheitliche Tätigkeit des Protokollführers offenkundig. Dies zeigt sich auch daran, dass nach dem Gesetz nicht nur Richter, sondern auch Protokollführer von den Verfahrensbeteiligten wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnt werden können. Dass sie “unter Anleitung” des Richter tätig seien, stimmt so absolut nicht und ändert im Übrigen nichts, denn sonst wären alle subalternen Beamten nicht hoheitlich tätig.

    Nur weil eine Justizsenatorin Rechtsausführungen macht, sind sie nicht schon richtig. Kritisch-argumentative Befassung mit solchen Aussagen ist doch eigentlich eine juristische Selbstverständlichkeit.

    - In Bezug auf Lehrer hat das Bundesverfassungsgericht es als verfassungsgemäß bezeichnet, wenn durch einfaches Gesetz das Tragen eines Kopftuchs als - sagen wir - weltanschauliches Symbol generell verboten wird. Das ergibt sich aus dem grundgesetzlichen Grundsatz der religiösen und weltanschaulichen Neutralität des Staates. Insofern kann Ihren verfassungsbezogenen Ausführungen nicht gefolgt werden.

    - Was insofern für Lehrer gilt, muss für Justizangehörige erst recht gelten. Die Justiz ist in besonderem Maße auf das Vertrauen der Bevölkerung in ihre Unparteilichkeit angewiesen. Dazu gehört die Erwartung, dass die Justizorgane allein dem Recht unterworfen sind und in ihrer amtlichen Tätigkeit anderweitige (religiöse) Regeln vollständig ausblenden können. Wie soll man von jemandem erwarten können, dass er sich innerlich von seinen religiösen Überzeugungen frei macht, wenn er sich nicht einmal zeitweise äußerlich von den entsprechenden Symbolen freimachen kann? Bedenken wären nur dann entkräftet, wenn die betreffenden religiösen Regeln den staatlichen prinzipiell nicht widersprächen - doch gerade bezüglich des konservativen Islam ist dies bekanntlich nicht der Fall (vgl. nur die Gleichbehandlung der Geschlechter gerade vor Gericht etc. pp.) - die sich daraus ergebenden Zweifel aus Sicht der Rechtssuchenden reichen schon, um Befangenheit zu besorgen.

    Hinzu kommt, dass Protokollführern ohnehin mit der Robe eine Amtstracht vorgeschrieben ist, zu der ein Kopftuch nun einmal nicht gehört.

    - In Bezug auf Protokollführer fehlt es - im Gegensatz zu Lehrern - in Berlin lediglich an einer ausdrücklichen gesetzlichen Regelung (wie sie z.B in Hessen für alle Beamte existiert). Daher die gewisse Unklarheit. Der Bericht lässt leider nicht erkennen, ob auch in den betreffenden Verfahren auf dem Beschwerdeweg schon eine gerichtliche Entscheidung über das Kopftuchtragen gefallen ist.

  11. @ Uticensis

    ergibt sich aus z.B. den Straf- und Zivilprozessordnungen, wonach der Protokollführer das Protkoll führt und mitunterzeichnet, also beurkundet…Dass sie “unter Anleitung” des Richter tätig seien, stimmt so absolut nicht

    und

    In Bezug auf Protokollführer fehlt es - im Gegensatz zu Lehrern - in Berlin lediglich an einer ausdrücklichen gesetzlichen Regelung

    = ???

    Die Übertragung des Lehrerurteils auf Protokollführer ist noch ohne weiteres möglich. Dort spielten Argumente die Hauptrolle, die auf diesen Fall nicht übertragbar sind. Sicher gibt es aber gute Argumente dafür wie dagegen.

    In meinem Kommentar an Volker ging es aber um die Verurteilung der Kopftuchträgerin, sie würde eine Gesetzeslücke ausnutzen. Das stimmt nicht:

    1. Weil es kein gesetzliches Verbot gibt.

    2. Weil es verfassungsrechtlich unproblematisch ist. Dass das BVerfG im Lehrerfall durch einfachgesetzliche Regelung ein Verbot für möglich hält, zeigt im Umkehrschluss, dass ohne ein solches Verbot, keinerlei verfassungsrechtliche Bedenken bestehen.

  12. Wer nimmt denn dieses blog hier noch ernst, dieser zwanghafte Pro-Ausländer-Populismus ist doch derart kleingeistig, dass es hier schlicht keiner Diskussion bedarf. Jedem denkenden Menschen ist die Materie klar, hoheitliches Handeln und Kopftuch als ein ausschliesslich politisches Symbol, von einigen Fanatikern nur zum religiöse Symbol missgedeutet, in conclusio: das Tuch bleibt zu Hause.

  13. Es ist sehr interessant wie hier über die Frage diskutiert wird, ob diese Muslimin ein Kopfttuch tragen darf oder nicht. Es ist wirklich immer sehr erstaunlich, dass diese Frauen immer wie Phänomene dargestellt werden..wie Außerirdische….man vermutet und vermutet…und bestimmt, hat sie jemand dazu gezwungen dieses Tuch zu tragen und mit Sicherheit war es ihr mann gewesen…und wer weiss, bestimmt gehört sie noch irgendeiner terroristischen organisation an….denn selbstverständlich ist das Kopftuch ein politisches Symbol….na was denn sonst und das Kreuz war auch schon immer ein politsches Symbol (siehe kreuzzüge) und hatte auch nie eine andere bedeutung gehabt…..meine güte dieses schubladendenken….muss das denn sein….denkt viell. keiner darüber nach, dass eventuell diese Frau das Kopftuch aus eigener Überzeugung und aus eigenem Selbstbewusstsein trägt ohne politischen und fanat. Hintergrund. Werden die deutschen den alle in eine Schublade geschoben nur aufgrund ihrer Geschichte? Warum wird sie nicht nach ihrer Kompetenz und ihren Fähigkeiten beurteilt und nicht nach ihrer Religiöszugehörigkeit. Es gibt Menschen die sehen neutral aus und sind nicht neutral…dann gibt es wieder Menschen, die sehen viell. nicht neutral und sind es desto mehr als die nicht so aussehen….versucht auf diese Menschen zuzugehen und mit ihnen zu reden, als sie sofort zu verurteilen…Ferner ist bekannt , dass eine Protokollführerin keine Entscheidungsbefugnis und schadet in dem sinne niemandem…..also warum dieses Theater…?

  14. Linda, sie sind unwissend und kennen die historischen Hintergründe nicht im Ansatz, bitte erst umfassend bilden, dann populieren - wobei dies dann vermutlich ausbleiben dürfte, sobald sie sich auch nur ansatzweise auf dem Wege des Intellekt befänden.

  15. Antwort an Bettina : Icch !
    Ich finde es gut, hier unter dem aufmerksamen Auge eines Juristen eine Diskussion über brisante themen zu führen und mich bisweilen auch an krasser ignoranz zu ergötzen.
    Pro-Ausländer-Populismus ? Nö. Die Vertretung, die Stimme einer zahlenmäßigen Minderheit, des schwarzen Huhnes im Hof der weißen Hühner, ist Anliegen zur sozialen Gerechtigkeit, zur Harmonie, zu Verständnis : man will ruhe im Puff.

    Nun zum Thema.
    Wieso Muslima ? Wieso Islam ? Sind alle 600 Millionen Frauen, die zum muslimischen Kulturkreis gehören, an gott und seinen Propheten glauben ausschließlich orthodoxe Sunniten, Wahabiten, Salafisten Iraner oder Talibanopfer ?In Westafrika, wo ein gesunder, lebensfroher Islam herrscht, erweckt so ein Dding nur verwunderung : In Bamako gibt es ein Kaufhaus mit angeschlossener Yoghurtproduktion, das von der sekte der Wahabiten gegründet wurde. Die Arbeiter müssen sich an die saudische kleiderordnung halten, grüne Blaumänner bzw. Boubous für die Arbeiter, und die Verkäuferinnen stehen auch in der Trockenzeit mit Regenmantel und Regenschutz auf dem Kopf hinter dem Ladentisch. Die meisten malischen Frauen, Mütter, Bäuerinnen, Arbeiterinnen, Unternehmerinnen, Schulmädchen, tragen ein Kopftuch, aber das weibliche Kopftuch, schön bunt und geblümt, oft kokett, zum wickelrock passend oder aus gestärktem Polyester-Satin, im Nacken gebunden, nur im Gymnasium nicht, wo Schuluniform getragen wird und die Luderchen nicht mit ihrer Weiblichkeit auftrumpfen sollen. Vielfach mögen Afrikaner ihr einförmiges Haar nicht (siehe in Ebony, USA-Zeitschrift), im modernen Sektor entkrausen die Rechtsanwältinnen, Notarinnen oft ihr Haar oder tragen Perücken. Niemand kann den weibern da dreinschwatzen.
    Mit Verwunderung schaut man da auf verkleidete Verkäuferinnen, aber man ist tolerant : die Angestellten der Wahabiten müssen das Ding tragen, um ihren Arbeitsplatz zu erhalten. In der Moschee und beim Gebet zuhause werfen alle Frauen natürlich ein Tuch über, doch wird das Moscheetuch nicht durch den Gebrauch an der Friteuse, der Nähmaschine oder bei der Klo-reinigung entweiht. Alles zu seiner Zeit.

    Nun zur Sache : ein Kleidungsstück ist kein religiöses Symbol, auch wenn es bei kultischen Handlungen verschiedenenorts getragen wird, s. Sonntagsanzug oder Hütchen für die Messe. Das Kruzifix ist eines, der kalligraphierte Name Allahs, die Menorah. Im laizistischen frankreich, wo striktes Kopftuch- und Tropenhelm-Verbot hersscht, auch für Schüler, sind religiöse Symbole als individuelle Bezeugung des Glaubens durchaus erlaubt, das Kreuz am Kettchen oder als Ohrstecker, die silberne Hand der Fatimah oder der Davidstern, der eigentlich kein religiöses Symbol ist sondern das des Zionismus. Jack Lang, der ehemalige Kulturminister, hatte einen großen Heiterkeitserfolg in einer Gesprächrunde während der Kopftuchdebatte 2004, als er vorschlug, die schüler und Schülerinnen sollten die Anhänger am Schultor unter den Pullover stopfen. Verboten sind also nur auffällige, exotische Bekleidungen, auch Feuerwehrhelme, Narrrenkappen, Masken, Clowns- und Pappnasen, aufgespannte Regenschirme.
    Es geht hier um die semiotik : afghanische Schüler wären verwirrt, wenn sie den anblick weiblichen Haupthaares ertragen müssten. Ein Regentuch, das eine Stunde lang vor einer europäischen schulklasse herunwackelt, würde eine falsche Botschaft senden : es regnet, ich fahre Fahrrad, ich muss gleich weiter, ich bin Putzfrau, .
    Der Bezug zur Religion ist auch nicht zu vermitteln. Zwar kennen die Kinder das Kommunionkleidchen, die gesticktzen Lederhosen und Gamsbarthüte bei den Prozessionen und seewallfahrten in Bayern, den Brautschleier, aber doch nicht im Physikunterricht. Obwohl gerade der naturwissenschaftliche Unterricht, die Erklärung der wunder von Biologie, Physik, Chemie, Astrophysik recht eigentlich Religionsunterricht sind.
    Dieselbe semiotische Verwirrung würde auch im Gerichtssaal herrschen : Gerade ein Gericht besteht aus festgelegten Riten mit einer eigenen, oft antiquuierten Sprache. Die Roben, bei der Urteilsverkündung wird das Barrett aufgesetzt, die anklagebank auch wenn es ein Stuhl ist, das Gericht „zieht sich zur Beratung zurück, “Im Namen des Volkes ergehtt folgendes…“ Schlampig bekleidete oder Betrunkene Beklagte werden gerügtt, bekommen eine Ordnungsstrafe wegen Missachtung des Gerichts, werden des Saales verwiesen., da sorgt nun ein exotisches Gewand einer Einzelperson für Verwirrung.
    Wir hatten vor Jahren den Fall eines Gerichtes in Nanterre, wo der richter eine ihm bekannte, aufgeklärte Frau als Beisitzerin nominiert hatte. Als die da mit ihrem Hidjab saß, weigerte sich der wegen eines Eigentumsdeliktes vorgeladene Angeklagte, in die Verhandlung einzuwilligen : Ob er jetzt vor einem schariagericht stehe, ob er jetzt um seine rechte Hand bangen müsse ? Groß Gelächter, die Verhandlung wurde vertagt.

    Die nicht muslimischen Kinder wissen natürlich, dass der Hidjab dem Schutze der Tuden der Frau dient, weil sie von Natur aus ein lüsternes Luder ist und Männer sinnlich und Körperlich erregt. Das stimmt aber mit ihrer Ansicht über ihre Klassenkameradinnen, ihre Schwestern und Mütter nicht überein. Semiotische Verwirrung, eifriges Nachdenken ob die etwa…
    Semiotische Verwirrung bei der sogenannten sozialen Zuordnung der gender: Männer sind Subjekte, agressiv, rationell ; Frauen sind Obnjekte, passiv und emotionell. Indianer weinen nicht. Da gibt es die Puppe für Jungen, den Teddybären.
    Diese soziale Zuordnung entwickelt sich aber : 1973 bekamen die letzten Schweizerinnen das Wahlrecht, 35 Jahre nach ihren türkischen Schwestern. Und die sozialen Zuordnungen sind von einer Gesellschaft zur anderen verschieden : Niemand nimmt mehr Anstoß daran, das Frauen Auto fahren, obwohl sie von ihrer Genetik her nicht rückwärts einparken können, und viele Länder fühlen sich unter einem Weiberregiment ganz zufrieden ; in Frankreich hätten wir es uns im letzten November auch gewünscht.

    PS: an Linda : in der Semiotik, der Wissenschaft von der Bedeutung und Aussage der Bilsder, kommt es nicht auf die Intention an, so löblich sie auch ist, sondern auf die wirkung. Ich sehe ein Bild, ein Augenzwinkern, einen Stinkefinger, und interpretiere ihn aus meiner Erfahrung aus, subjektiv.Vor den Moscheen werden oft Gebetsschnüre aus Plastik verkauft. Weiß man, dass die meist aus Rom kommen, von dortigen Manufakturen von Devotionalien, oder von den heidnischen Chinesen. Die schönen und preisgünstigen Gebetsteppiche in Westafrika kommen aus der Türkei, es gibt aber auch solche aus Belgien.
    Fazit Der Islam, alle Islame sind eine Religion. Was Religion ist, steht im Petit Larousse oder im Brockhaus. Seitens der allerhöchsten, für alle Sekten verpflichtenden Instanz, besteht kein Kopftuchzwand siehe 2:256.

  16. Das Kopftuch ist ein politisches Symbol und Zeichen der Unterdrückung und geistigen Manipulation, da hilft auch alles anderweitige Fehldeuten hier in diesem blog nicht.

  17. Es ist kaum zu glauben, dass sich hier gebildete Leute auf so einem oberflächigem Niveau unterhalten….und Rosalinde wenn sie wirklich so gebildetet und intellektuell wären wie sie tun…dann hätten sie nicht gleich so beleidigend reagiert und wären sachlich an mein Kommentar herangegangen….Bildung ist nicht ein Stück Papier, womit man prahlen kann…sondern sollte sich im tagtäglichen Leben wiederspiegeln…was Ihnen hier fehlt, ist leider die Herzensbildung…..davon sind sie noch weit entfernt…

  18. Linda, Ihre sog. Herzensbildung ohne fundierten Intellekt und Vernunft ist leider das, was den Fanatismus nährt. Denn wer nicht weiss, dem bleibt nur der Glaube. Gott behüte uns vor vielen Personen mit Ihrer selektiven Einstellung und unreflektierten Überzeugung.

  19. Erkläre sie mir bitte, wenn sie hier alle so intelligent sind, was Ihnen diese Protokollführerin für einen Schaden anrichtet und reden sie nicht alle hier um den heissen Brei herum…die Tatsache, dass sie keine Entscheidungsbefugnis hat…kann doch keinen hier von Schaden sein….beschäftigen sie sich doch mit problemen die wirklich der Gesellschaft hier Schaden anrichten….die tagtäglichen Kindstötungen…das ist kriminell..
    das sind soziale probleme…kann sein, dass sie hier alle eine fachliche bessere ausbildung haben…aber ihre einstellung ist total untolerant und total daneben sorry

  20. Linda, auf Ihrem Niveau kann man nicht weiter kommunizieren, aber damit stützen Sie ja ohnehin nur die einseitigen Themen dieses blog.

  21. Ja sie haben Recht, das liegt hier wirklich alles UNTER meinem Niveau…..

  22. Ist es denn keinemn aufgefallen??

    Wenn es um “Kopftuch” geht, dann sind alle aufeinmal richtig aktiv!!!

    Wie kommt das???

    Da sind zich andere Themen gegeben, die man auch gut argumentieren/kommentieren könnte, aber nur hier sehe ich 21 Kommentare…

    und nochwas ich stimme Ihnen vollkommen zu Linda. Ist auch richtig so!!! Und mfg, wenn sie ein bisschen Ahnung hätten, würden Sie nicht so ein Schwachsinn erzählen. Schlaues Köpfchen?? Nene sind sie leider nicht!!

    Sie wissen nachdem Sie so viel geschrieben haben weder den Grund (des Kopftuches) noch den ISLAM!!

    sehr falsch was Sie da schreibsen: ” ein Kleidungsstück ist kein religiöses Symbol”
    doch, es ist ein religiöses Symbol, egal was für dumme Argumente Sie jetzt geben. ES IST EIN RELIGIÖSES SYMBOL!

    Ich glaube nicht, dass Sie eine Ahnung haben was im Koran steht, denn da steht es genau von welchem Körperteil bis welchem Körperteil man sich bedecken soll. Das stimmt einerseits schon, dass da nicht wortwörtlich das Wort Kopftuch benutzt wird, aber wenn Sie wollen können Sie sich ja mit einem Bettlaken bedecken. :)

    Gruß,

    Volkan

  23. Ich kann manchmal nicht nachvollziehen, wie sich hier mancher im Kommentarbereich scheinbar zur Rettung “unserer” “Werte” aufschwingt und deshalb fordert Muslimen die Religionsfreiheit und einiges anderes an grundrechtlicher Freiheit wegzunehmen. Schönes Verfassungsverständnis!
    Nur zur Info: Die Dame protokolliert Hauptverhandlungen! Das ist zwar eine hoheitliche Angelegenheit (die freilich heutzutage wohl zumeist nicht mehr von Beamten ausgeführt wird), jedoch was befürchten denn die Kommentatoren von einer Protokollantin mit Kopftuch? Dass sie nur auf Arabisch protokolliert? “Stört” der Anblick?

    In zwei Fällen im letzten Jahr wurde es durch Gerichte für unbedenklich erklärt, wenn ehrenamtliche Richterinnen, entsprechend ihrer Religion auch ein Zeichen ihrer Religiösität tragen. Auch diese Zeichen, sei es Schleier, Kippa oder sonstwas, haben nicht zur Folge, dass bei dem Gericht etwas anderes angewandt werden könnte, als das deutsche Recht. Geschieht dies nicht gibt es die nächste Instanz, hat man Bedenken gegen die Unvoreingenommenheit gibt es den Befangenheitsantrag. Sich bei einer Protokollantin aufzuregen halte ich einfach nur noch für rassistisch.

    Wo auch schon einmal die religiös-weltanschauliche Neutralität angeführt wurde: Genau dies ist ja der Grund, warum der Staat sich zunächst einmal seine Beamten und Angestellten nicht nach der Religion aussuchen darf. Diese quasi-grundrechtliche Verbürgung steht auch ausdrücklich so in der Verfassung, Art. 33 Abs. 3 GG.

  24. Es ist schrecklich zu sehen, wie weitreichend der Islam die Geister Minderintelligenter manipulieren kann, beschäftigt Euch doch erst mal mit der Weisheit des Christentum, Judentum und den anderen Religionen. Ohne Vergleich sind leider immer nur solche irreführenden Äußerungen möglich. Dass das Kopftuch ein radikales politisches Symbol ist, weiß intern jeder Moslem und will so nur seine Religion in die Öffentlichkeit rücken, schrecklich.

  25. Man sollte auch so denken:
    Wenn sie ein Kopftuchverbot durchsetzen würden, würden sie gegen ihre eigenen Gesetzen verstoßen. Es gibt Religionsfreiheit und daher wäre ein Kopftuchverbot unakzeptabel.

    Es gibt wichtigere Dinge um den sich ein Staat kümmern sollte als um ein paar Kopftücher.

  26. Es gibt wichtigere Dinge um den sich ein Staat kümmern sollte als um ein paar Kopftücher.

  27. Zur Einführung in das Christentum empfehle ich das Buch “Einführung in das Christentum. Vorlesungen über das Apostolische Glaubensbekenntnis” von Joseph Ratzinger und eine schöne Hinleitung zum Judentum ist “Judentum. Eine kurze Einführung.” von Norman Solomon. Wenn sich Moslems erstmal dezidiert mit diesen beiden Religionen beschäftigt haben und versuchen, sich ihnen intellektuell anzunähern, werden sie vielleicht eigene Defizite schneller erkennen und vielleicht auch zu einer dieser beiden weisen Religionen wechseln?

  28. “Protokollantin mit Kopftuch?”

    Na und?

    “Dass sie nur auf Arabisch protokolliert?”

    Diese Frau sollte man dann nicht einsetzen! so einfach!!

    “Stört” der Anblick?
    Nööö, kein bisschen!

  29. @ All

    Ich denke, dass die Diskussion auch etwas gemäßigter geführt werden kann. Schade, dass Diskussionen um Religion meist auf diese Art und Weise geführt werden. Wirklich Schade.

  30. Das Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst hat viele Frauen in die finanzielle Abhängigkeit von ihren Familien gedrängt oder zur Annahme von Billigjobs gezwungen. Ich widerspreche der Behauptung, dass ein Kopftuchverbot einen Beitrag zur Gleichberechtigung von muslimischen Frauen leistet. Dass jede Kopftuch tragende Muslimin von männlichen Familienmitgliedern dazu gezwungen wird, ist eine Unterstellung, die Frauen entmündigt. Ein Kopftuchverbot erkennt Frauen das Recht ab, selbst zu entscheiden, ob sie ein Kopftuch tragen wollen oder nicht.

    Jede Frau muss das Recht haben, einen Beruf ihrer Wahl auszuüben – unabhängig von ihrer Kleidung und Religionszugehörigkeit.

    Jede Muslimin muss das Recht haben, selbst zu entscheiden, ob sie das Kopftuch tragen will!

    Dass sich unter jedem Kopftuch ein Opfer ihrer männlichen Familienangehörigen oder eine demokratiefeindliche Terroristin verbirgt, sind Vorurteile, die ein gesellschaftliches Klima von Angst und Feindseligkeit gegenüber Muslimen schüren.

    Kein Mensch darf wegen seiner Religionszugehörigkeit kriminalisiert werden.

    Jeder Mensch hat das Recht auf freie und öffentliche Ausübung seiner Religion (Grundgesetz der

    Bundesrepublik Deutschland, Art. 4, 137 und Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Art. 18).

  31. Meiner Meinung nach wird die Diskussion viel zu einseitig und durch Vorurteile belastet geführt. Das Kopftuch als politisches Symbol zu deklarieren oder automatisch mit der Unterdrückung der Frau in Verbindung zu setzen, greift meiner Meinung nach viel zu kurz. In meinen Augen ist das Kopftuch ein Kleidungsstück, welches eine gläubige Muslima trägt, um ihr Haar zu bedecken, das sie nicht jedermann zur Schau stellen möchte (ja, viele Frauen tragen es aus eigener Überzeugung!). Ihr deshalb zu unterstellen, sie wahre nicht die im öffentlichen Dienst erforderliche Neutralität, ist Schwachsinn. Schon komisch, dass in unserer ach so toleranten und von (teils pornografischer) Freizügigkeit geprägten Gesellschaft ein Mehr an Bedeckung solch eine Empörung auslöst…

  32. Viel zu platt ist es, die Bedeutung des Kopftuches zu verklären, denn es ist ein schlicht extremistisches politisches Symbol und Zeichen der Unterdrückung und Desintegration, es zeigt die wahre Fratze des Islam nur zu offensichtlich, wer dies nicht erkennt, ist nicht in der Lage, eigenverantwortlich zu denken.

  33. “extremistisches politisches Symbol und Zeichen der Unterdrückung und Desintegration, es zeigt die wahre Fratze des Islam nur zu offensichtlich,u.s.w.”

    @Patricia
    bringen Sie mich nicht zum lachen!

    “Zeichen der Unterdrückung ”

    jaja… von wegen…. :D

  34. Es ist nur noch traurig, wenn jemand über diese schäussliche und menschenverachtende Realität des Verschleierns in einer aufgeklärten Zeit auch noch lachen kann.

  35. ach was? Was verstehen Sie denn unter Ironiee?? Nix!!

    “schäussliche und menschenverachtende Realität des Verschleierns in einer aufgeklärten Zeit”

    Wovon reden Sie denn überhaupt! Meine Güte, Sie machen sich selber das Leben schwer!! So schwer und so kompliziert ist das Leben nun mal nicht!

    Erstmal möchte ich Sie was fragen!

    Wissen Sie, nicht ohne Grund tragen die muslimische Frauen das Kopftuch! Die Gründe sind sehr starke, sehr wichtige Gründe.

    Wissen Sie zufällig eins davon? (außer “Zeichen der Unterdrückung”,u.s.w.)

    Die Frauen in Islam sind nicht sooo dumm, dass sie es machen weil der Ehemann es so möchte. Nein eben nicht!

    Die Bedeckung spielt eine wichtige und eine sehr große Rolle inm Islam. Sogar auch im Christentum und Judentum ist es soo. Aber nur die moslems führen es weiter.. ( auch Nonnen u.s.w.)
    Die 5 Säulen des Islams kam nach der Bedeckung.
    Können Sie jetzt viell. sehen wie wichtig das ist für uns Moslems.
    und fast alle muslimische Frauen tragen es mit Sinn und Verstand. (hoffe ich)

    Und Sie reden noch von “Zeichen der Unterdrückung”

    Ich bitte Siee… mit solchen Ausdrücken können Sie nur sich selber überzeugen (verarschen)…. srry aber das ist nun mal so!!

    noch fragen?

  36. Sie haben schreckliche Gedankengedänge, als wie normal sie diese Menschenverachtung der betroffenen ideologisierten Damen im Islam ansehen, ist schon mehr als bedauerlich.

  37. Na wenn es sich bei dem Kopftuch nicht um Unterdrückung handelt, dann wäre es doch sinnvoll, wenn die islamischen Männer aus Solidarität und um die Gleichheit der Geschlechter im Islam zu unterstreichen auch ein Kopftuch tragen. Ist doch nichts schlimmes dabei. Ich fänd das eine glaubwürdige Geste. Vielleicht fordern die emanzipierten Koptuchträgerinnen Ihre Männer einfach mal auf, sich auch ein Kopftuch um den Kopf zu binden. Ich bin auf die Reaktionen gespannt. Oder ist das Koptuch doch so schlimm, daß die Männer in dieser Religion es nicht bringen mal ein paar Tage mit Tuch herumzulaufen?
    Können die Kerle auch ganz freiwillig entscheiden und quasi als ihr Zeichen zur Emanzipation bestimmen.

    Warum ist denn von den wahren Gläubigen noch keiner auf die Idee gekommen?
    Ich finde sogar, daß es modisch sehr gut zu einem nicht geschnittenen Vollbart paßt. Ist irgendwie ein Kontrast, aber nicht ohne eine gewisse Raffinesse. Kann man farblich auch zur Pluderhose abstimmen. Ich würde gedeckte Töne empfehlen.

    Oder klingt das zu abwegig? Warum?

    Gruß,
    Volker

  38. Wie bitte?

    Volker na wenn Sie diese Idee gut finden; dann könnten Sie ja den Anfang machen!?!?

    Mal sehen, vielleicht gefällt es uns Moslems doch (lol) !! :D

    Ey, ohne Scheiß jetzt! Kopftuch ist Farz (Pflicht) für Frauen und nicht Männer wenn Sie die beiden Geschlechter verwechseln, kann ich auch nix mehr machen. Srry

    Aber gute Idee!! ( :D )

  39. Wenn das menschenverachtende Kopftuch in unaufgeklärten Staaten getragen wird, ist das tragisch genug, aber deren Angelegenheit, in Deutschland jedenfalls nicht. Diese unsinnhafte Verschleierung ist und bleibt Privatsache für die heimischen vier Wände, da können sich die Damen auch in zehn Decken einwickeln und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem sie Heizkosten sparen, das ist doch mal eine ansatzweise intelligente Idee.

  40. @Eren
    Vielen Dank für Ihre indirekte Bestätigung. Aber ich vermute mal eher, daß Sie einfach nur Schwierigkeiten haben die Aussage meines Postings nachzuvollziehen und mir eigentlich widersprechen wollten. Ist aber nicht schlimm, wir können ja drüber reden, gell?
    Ich würde natürlich nie ein Kopftuch tragen, da die Dinger
    1. unmöglich aussehen,
    2. diskriminierend sind,
    3. ein politisches Symbol darstellen, deren Botschaft ich grundsätzlich ablehne,
    4. die Mißachtung der Mehrheitsgesellschaft ausdrücken
    und 5. schlechtes Benehmen ist, da es in der Mehrheitsgesellschaft nicht üblich ist sich zu verschleiern.

    All die Punkte, die Sie doch so konsequent leugnen. Daher wird es wohl für islamische Männer eher kein Problem sein ein Kopftuch zu tragen. Soll ja nicht verpflichtend sein, sondern nur aus Solidarität zu den islamischen Frauen. Aslo quasi freiwillig, wie es die Frauen doch auch angeblich tun. Nichts mit Farz oder Furz oder so…
    Da ich nur an Ihrem Namen und Ihrer Art zu antworten nicht erkennen kann, ob Sie Männlein oder Weiblein sind, kann ich Ihnen natürlich nicht empfehlen ein Kopftuch zu tragen.
    Falls Sie entgegen meiner Vermutung doch ein Mann sein sollten, dann ziehen Sie ein Kopftuch an, um Ihre Behauptungen zu untermauern. Ansonsten geben Sie mir halt Recht.
    Ich kann mit Beidem leben. Sie auch?

    Gruß,
    Volker

  41. Leider kann ich Sie nicht verstehen!

    “Oder ist das Koptuch doch so schlimm, daß die Männer in dieser Religion es nicht bringen mal ein paar Tage mit Tuch herumzulaufen?”

    Frage:
    1. Was soll daran so schlimm sein? (Kopftuch zu tragen)

    2. Wieso sollten die Männer ein paar Tage mit Tuch herumlaufen?

    Zum Gegenteil, wenn ich draußen Frau mit Kopftuch sehe, es macht mich einfach glücklich, ich habe respekt vor Leute, die richtig danach Leben (Religion).

    Es überascht mich jedes mal. Die Leute schaffen das!
    Ich meine heutzu Tage ist es sehr schwer nach de Religion leben zu können. Weil es so viele Krummbeine gibt(wie z.B. Sie), diese Leute kritisieren, beschimpfen. Also das ist was ich HASSPREDIGT nenne!!! Ich finde man sollte diese Frauen loben, ich könnte das nie schaffen in uns. Gesellschaft unter Menschen wie Sie, noch Kpt zu tragen… Wirklich RESPEKT!!! Ich würde das nie schaffen (können).

  42. @melissa
    Wenn Sie Frauen mit Kopftuch glücklich machen, dann ist das Ihre ganz persönliche Einstellung. Geschmäcker sind offensichtlich verschieden. Ich enthalte mich da eines Kommentares…

    Wenn Sie die Beiträge aufmerksam gelesen hätten, dann wäre es Ihnen schon längst klar, was an einem Kopftuch aus Sicht der Kritiker schlimm ist. Beispielsweise der diskriminierende Faktor, die politische Aussage, die Symbolwirkung, die Tatsache, daß es ein Ausdruck der Ablehnung unserer Gesellschaft darstellt, daß es wirklich ziemlich Scheiße aussieht usw.

    Das bestreiten hier aber alle Befürworter. Also denke ich, es gibt doch nichts einfacheres, als sich - auch als Mann - einfach so ein Ding um die Birne zu binden und damit zu demonstrieren, daß es nicht diskrininierend ist und die Frau keineswegs herabwürdigt. Das wäre für mich ein eindeutiger Beweis. Aber was ich selbst meide, wie der Teufel das Weihwasser, hat doch irgendetwas negatives, oder? Dann stimmt doch etwas nicht mit der Argumentation.

    Also, islamische Männer, tragt das Kopftuch und beweist damit, daß es nicht als diskriminierendes Kleidungsstück gedacht ist! Wo ist das Problem?
    Des weiteren müssen Sie mir mal erklären, an welcher Stelle hier Kopftuchträgerinen beschimpft werden. Sie haben da doch sicher ein Beispiel. Hier wird die Praxis kritisiert, ein Tuch als Symbol zu verwenden und es als religiösen Ausdruck zu tarnen. Es wird kritisiert, daß es Männer gibt, die aus einem verringerten Selbstwertgefühl ihre Frauen dazu zwingen diese Dinger zu tragen (Ja, böse Zungen behaupten, daß es das tatsächlich bei einigen Frauen Zwang geben soll). Es wird kritisiert, daß das Kopftuch die ablehnende Haltung gegenüber unserer einmalig schönen Gesellschaftsform ausdrückt.
    Es liegt mir also fern, gerade die Frauen, die meines Eachtens dieses Ding tragen müssen zu beschimpfen, da sie oft selber die Opfer ihrer Männer sind. Das fängt doch schon im Kindesalter an. Mir tun die armen Mädchen leid. Sie scheint das zu erfreuen. Sehen Sie, so unterschiedlich kann man die Dinge sehen.
    Überaus interessant ist aber Ihr verbaler Umgang mit Andersdenkenden. Es scheint Ihnen nicht leicht zu fallen eine andere Meinung zu akzeptieren und wie ein erwachsener Mensch damit umzugehen. Nicht das es mich besonders berühren würde von Ihnen als krummbeiniger Haßprediger betitelt zu werden, aber das zeigt mir sher deutlich, von welcher Seite Niveau zu erwarten ist und von welcher Seite man ein gewisses Grundbenehmen anscheinend nicht erwarten kann. Aber das nur mal so nebenbei. Vielleicht denken Sie mal drüber nach.
    Allerdings diese Frauen, die es bewußt tragen um zu zeigen wie wenig sie von unserer Gesellschaft halten, die tun mir nicht leid. Die sollte man auch persönlich angehen, da sie bewußt provozieren und mit dem Kopftuch bewußt Postion beziehen. Dann sollen Sie auch so aufrecht sein und sich der sachlichen Kritik stellen und nicht rumheulen, wie sehr sie wiederum von den Deutschen diskriminiert werden. Aber dann ist die Opferrolle doch wieder bequemer.

    Gruß,
    Volker

  43. Also ich finde es geradezu schwachsinnig, seine ganzes Weltbild durch ein Kopftuch ausdrücken zu müssen, sind die Frauen denn wirklich charakterlich derart schwach, dass sie nicht ohne dieses radikal politische Symbol im Leben klar kommen? Und sind die moslemischen Männer wirklich charakterlich so schwach, dass sie ohne Kopftuch jedes weibliche Wesen anfallen? Vermutlich ja, sonst hätten sie nicht teilweise mehrere Frauen, sondern könnten sich entscheiden.

  44. @ Volker
    Nun lassen Sie mal bitte schön die Kirche im Dorf .
    Das Tragen eines Kopftuches ist der Frau auferlegt und dafür hat der Mann andere lasten zu Tragen .
    Oder wollen Sie jetzt von der Muslimichen Frau auch verlangen sich beschneiden zu lassen ?
    Wobei da ein entscheidendes Stück fehlt .
    Aber das wäre Ihnen ja auch egal , hauptsache fordern.
    Nun ich bin selber kein großer Freund von Kopftuch und co , aber obwohl ich ja ein Fundamentalisticher Moslem bin , sehe ich das ganze liberaler als Sie es eigentlich sollten.
    Es sollte jeder für sich selber entscheiden , bzw aus Ihrer warte aus der jeweilige Ehemann.
    Aber was ich so Interessant an Ihrer Argumentation finde ist , das Sie selber nicht mal ansatzweise in der Lage sind , das was Sie von aderen fordern , selber zu leisten.
    Diese Beleidigendeart wie Sie über diese Frauen Sprechen oder über den Islam selber.
    “Ob Farz oder Furz “, ob es Ihnen paßt oder nicht , man muss mit Respekt den Religionen gegenüber treten.
    Was würden Sie empfinden wenn man die Gebote Jesus Christus als Angebote darstellen würde. So auf die Art “Gebot oder Angebot , ist doch alles sowieso Quatsch”
    Ist auch nicht nett.
    Es gab hier verschiedene Dikussionen über den Islam wo Deutsche immer wieder mit der Knüppel methode dagegen gehalten haben , haben Sie je erlebt das ein Moslem dem Christentum oder den Judemtum genau so respektlos gegenüber aufgetreten ist?
    Das was Sie den anderen ankreiden tuen sie Selber.
    Der gegenüber soll die Fahne der Demokratie und der Gleichheit höher halten , Sie selber sind nicht mal in der lage ein Fähnchen hoch zu bekommen.

  45. Die sehr oftmalige Respektlosigkeit von Moslems gegenüber anderen Religionen oder Atheisten ist ja nun kein Geheimnis, eher legendär. Dabei sind Moslems vielleicht viel eher für die Mehrheit der Weltbevölkerung selber Ungläubige, schon einmal daran gedacht?

  46. @Coskun
    Was stört Sie denn daran ein Kopftuch zu tragen? Allah hat es Ihnen doch nicht verboten, oder?
    Wenn es doch keineswegs jemanden herabwürdigt oder als minderwertig deklariert, dann können Sie sich das doch umbinden. Nur so, aus reiner Solidarität und als Geste, daß das Koptuch eben nicht diskriminierend ist.

    Ich persönlich würde mir nie so einen Lappen um den Kopf binden, weil ich eben der Meinung bin, daß das Kopftuch diskriminierend ist. Auch finde ich es einfach nur grottenhäßlich. Und ich habe eine Abneigung gegen die Lehren von Mohammed. Daher werde ich mir wohl kaum ein Symbol auf mein Haupt setzen, was er sich ausgedacht hat.

    Also, warum tragen Sie nicht aus Solidarität ein Koptuch? Was stört Sie daran?

    Gruß,
    Volker

    P.S. Und das Lamm sprach FURZ…

  47. Das geht schon deshalb nicht, weil dann alle auf die Idee kommen, irgendwas auf Ihrem Kopf herumzutragen. Man stelle sich das zB auch an diesem Fall vor http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster . Das kann ja jeder gerne machen, aber dann bitte zu Hause in seiner Kammer. In der Öffentlichkeit können wir uns alle zivilisiert, aufgeklärt und intelligent verhalten, um ein optimales Zusammenleben von Menschen und nicht Glaubenssklaven zu ermöglichen, politisch-religiöse Kopfbedeckungen sind dem sehr abträglich.

  48. PS: Mein vorheriger Kommentar war an alle ernsthaften Verschleierungs- und folglich Unterdrückungs- und Desintegrations-Befürworter gerichtet, da ich diese Kopftücher bei islamischen Frauen für absolut lächerlich halte.

  49. @ Volker und Kopftuchgegner

    1. Das Kopftuch ist nich häßlich: Hier und hier und noch viele weitere Photogalerien auf der Seite. Klicken Sie sich mal durch.

    Von daher können Sie Kopftuchträgerinnnen allenfalls mangelndes Geschmack vorwerfen, nichts weiter. Mir gefallen viele Kopftücher auch nicht besonders. Das liegt aber am Geschmack nicht am Kopftuch.

    Ist wohl vergleichbar mit fetten oder alten Frauen, die Miniröcke tragen müssen, weil die Werbung ihnen das so eintrichtert. KonsumOPFER. Oder mit Männern, die ihre Frauen drängen Miniröcke zu tragen, damit wie sie mit der Frau prahlen können, wenn Sie es können :) . Fordern Sie von solchen Männern, Miniröcke anzuziehen? Kommt Ihnen dort überhaupt die Idee? Wenn nicht, wieso nicht?

    Mir persönlich ist es egal, wer sich wie kleidet. Ich rege mich darüber weder auf, noch stört es mich. Ich schaue einfach weg, wenn ich eine fette Frau mit Minirock und bauchfrei sehe. Ich bin glücklich :)

    Glücklich ist der, der vergisst, was nicht mehr zu ändern ist ;)

    Es gibt hunderte von Millionen von Menschen, die ich nicht sehen mag. Es ist sinnlos, sich darüber Gedanken zu machen oder sich denen zu erinnern. Sollen Sie glücklich sein! Ich bin es auch.

    2. Das Tragen des Kopftuchs ist nun einmal den Frauen auferlegt. Der Prophet hat sowohl den Frauen als auch den Männer gewisse Bekleidungspflichten auferlegt. Wieso, weshalb, warum: Darüber hört und ließt man viel. Das gängigste Argument: Muslime sollen dem anderen Geschlecht nicht die Gelegenheit geben, irgendetwas in eine gewisse Richtung zu denken. Damals, als Pornos noch nicht salonfähig waren und die Augen nicht gesättigt, war das möglicherweise ein berechtigter Grund. Können wir heute aber nicht mehr nachvollziehen, wenn wir an der Bushaltestelle auf ein H&M Werbeplakat starren.

    Genauso wenig kann ich nachvollziehen, weshalb Nonnen eine Nonnentracht tragen müssen. Es gibt dafür ebenfalls keine logische/plausible/rationale Erklärung. Doch rege ich mich nicht darüber auf. Sie tun es, weil sie GLAUBEN, es tun zu müssen. Sollen sie! Bitte! Was geht es mich an? Das denke ich aber nicht, weil ich türkischstämmiger in Deutschland bin. Das gleiche würde ich auch denken, wenn ich in der Türkei oder sonstwo wäre. Öffnet eure Augen und betrachtet die Welt und nehmt euch ein Beispiel.

    Die Erde dreht sich um den Äquator und um die Sonne, nicht um Deutschland.

    Im übrigen finde ich den Vergleich Coskuns mit der Beschneidungspflicht von Männern sehr gelungen. Gehen Sie darauf doch mal ein! Fordern Sie es deshalb von Frauen auch?

    3. Wir leben in einem freiheitlichen Land. In so einem Land hat jeder das Recht, sich zu kleiden, wie es ihm beliebt und nicht nur in den eigenen vier Wänden sondern auch draußen. Außer man möchte ganz nackt raus. Das verstößt gegen gewisse Regeln und wird als Ordnungswidrigkeit geahndet. Ja, in Deutschland!

    Die Bekleidungsfreiheit ist eine Auswirkung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts aus dem Grundrecht (freie Entfaltung der Persönlichkeit). Akzeptieren Sie Ihr Grundgesetz! Denken Sie über Ihre verfassungsfeindlichen Ansichten nach! Die Religionsfreiheit ist ebenfalls im Grundgesetz verankert. Sie sind doppelt belastet! Vorerst. Über die übrigen Artikel des Grundgesetzes haben wir noch nicht diskutiert.

    Der Grund, weshalb des Grundgesetz so ist, wie sie ist, wissen Sie aber, oder?

  50. @E.S.

    Bravo! Ich stimme Ihnen vollkommen zu!!!
    So dann beantworten Sie doch Volker
    “Fordern Sie von solchen Männern, Miniröcke anzuziehen? Kommt Ihnen dort überhaupt die Idee? Wenn nicht, wieso nicht?”

  51. @ Die, die das Kopftuch diskriminierend finden

    Wenn Sie demnächst eine Kopftuchträgerin sehen, gehen Sie auf sie zu und sprechen Sie sie an, weshalb sie ein Kopftuch trage. (Haben Sie das schon mal gemacht? Wenn nicht, wieso nicht?)

    Tut Sie es aus Zwang, dann bieten Sie ihr Hilfe an (sein Sie religiös, welcher Religion Sie auch immer angehören. Wenn Sie nicht religiös sind, seien menschlich), wenn Ihnen ihre Unterdrückung so nahe geht. Schleppen Sie sie zum nächsten Frauenhaus oder zu einer Beratungsstelle.

    Wenn Sie das Kopftuch aus freier Überzeugung trägt, dann lassen Sie sie in Ruhe. Sie hat das Recht, ungestört ihren Spaziergang zu Ende zu bringen.

  52. Kopftücher in der Öffentlichkeit sind aus den vielen o.g. Gründen abzulehnen. Haben sich die Befürworter schon einmal überlegt, dass es totaler Blödsinn ist, wenn Gott erst so etwas Gelungenes wie den Menschen geschaffen hat, und ihn dann plötzlich verstecken will? Aber soweit denken diese Verblendeten und Ideologisierten garnicht. Kein einziges Argument für das Tragen eines Kopftuches, außer der bloßen Willkür von Religionsinterpreten, kann verfangen und nur ansatzweise überzeugen. Für mich ist das also der größte Blödsinn, einfach nur lächerlich.

  53. @ Sarah

    Und welche Argumente haben Sie nun vorgetragen?

    wenn Gott erst so etwas Gelungenes wie den Menschen geschaffen hat, und ihn dann plötzlich verstecken will?

    Wieso hat Gott erst etwas Gelungenes wie den Menschen geschaffen, um ihn überhaupt zu verstecken? Wieso tragen Sie Kleider? Wieso ziehen Menschen überhaupt etwas an? Und wieso ist der Mensch gelungen? Wieso gibt es dann Vergewaltiger, Kinderschänder, Mörder, Diebe etc.? Gelungen? Ja, aber mit Fehlern und Schwächen ausgestattet.

    Sie sollten sich lieber mal aneignen, auf vorgetragene Argumente einzugehen als mit blödsinnigen und lächerlichen Ausführungen auf sich aufmerksam zu machen. Sie könnten vielleicht als Frau ja mal den Versuch starten, den ich ein meinem Kommentar (eins über ihr Kommentar) erwähnt haben und uns von Ihren Erfahrungen berichten. Das wäre mal etwas lesenswertes neues.

  54. Als intelligente, nicht ideologisierte und nicht fremdbesteimmte Frau muss ich mein normales Verhalten nicht rechtfertigen, vielmehr Sie und die Anhänger dieses abnormalen und ausgrenzenden Verhaltens müssten schon sehr starke Argumente anbringen, damit man sie ernst nimmt, aber bisher blieben diese aus. Es bleibt somit aus all den vielen genannten Gründen bei der Abwegigkeit des Kopftuches, erst recht in heutigen aufgeklärten Zeiten. Wenn sie die Diskussion verfolgt haben, dürften sie diese auch gelesen und vielleicht verstanden haben, sonst gerne mehrfach lesen. Die betroffenen islamischen Damen haben übrigens mein großes Mitleid, sie hatten schließlich nie die Chance eigenverantwortlich zu denken und zu entscheiden, zumeist dürfte dies aber auch soziologisch durch den begrenzten Intellekt der Vorfahren und des sozialen, auch religiösen, Umfeldes bedingt sein.

  55. @E.S. und Kopftuchfreunde und Förderer

    zu 1. Aber natürlich ist das Kopftuch grottenhäßlich. Da können Sie so viele Bilder mit diesen häßlichen Dingern verlinken, wie Sie möchten.
    Die wirken sogar noch häßlicher, wenn sie von dicken alten Frauen getragen werden, weil der Imam ihnen das eintrichtert. ImamOPFER. Damit ihre Männer damit prahlen können, daß sie ihre Aishas ordentlich im Griff haben. Da kann man dann echt nur wegschauen. Sie haben da ja anscheinend Übung drin. Es gibt hunderte von denen, die ich nicht sehen mag. Sollen sie so unglücklich bleiben, wie es ihre Männer für sie bestimmt haben. Ich bin es zumindest nicht.
    (Die Smilies spare ich mir, ist mir zu albern)

    zu 2. Mir ist es eigentlich scheißegal, was Ihr Prophet der Frau zur Vorschrift gemacht hat. Das beweißt nur, was für ein Mensch er war. Er hat damals schon die Frauen diskriminiert und Ihre Glaubensgenossen tun es zum Teil heute noch, weil Mohammed ja ein so schönes, intolerantes, frauenfeindliches Vorbild war. Schon allein deswegen ist die Glaubenslehre von Mohammed eine Gräuel für jeden aufgeklärten menschen, für den Gleichberechtigung kein Fremdwort ist.
    Mir ist es ebenfalls egal ob Nonnen eine Haube tragen oder nicht. Das ist hier schließlich Tradition und die Frauen haben sich tatsächlich freiwillig dazu entschieden. Da sie keine prügelnde Männer haben, werden sie auch nicht gezwungen ihre Tracht zu tragen.
    Öffnen Sie Ihre Augen und verstehen Sie den Unterschied. Ja, nehmen Sie sich ein Beispiel.

    Im übrigen dreht sich die Erde nicht um den Äquator. Aber das nur als kleine, naturwissenschaftliche Info.
    Das wäre ja furchtbar wenn sie das täte. Sie dreht sich um die Polachse. Aber ich denke dieser kleine Fehler basiert nicht auf Unwissenheit, sondern auf Ihre emotionale Erregung bei dem Thema.

    zu 3. Irrtum, hier im Lande hat nicht jeder das Recht sich zu kleiden wie er will. Wie stehen Sie denn dazu, daß Nazis Nazibinden als ein sehr dekoratives Aaccessoire verwenden. Ist das schlimm in Ihren Augen? Da schaut man doch einfach weg, oder?
    Nein, machen Sie natürlich nicht und das ist gut so. So etwas gehört nicht auf unsere Starßen weil es verbotene Symbole der NS-Diktatur sind. Politische Symbole faschistischer Denkweise. In meinen Augen sind Kopftücher auch politische Symbole, zwar nicht direkt vergleichbar mit Nazibinden, aber sie sind Symbole. Sie stehen für mich auch als Bekenntnis zu einer faschistisch und totalitär ausgerichteten Politreligion. Zumindest wenn sie freiwillig getragen werden. Falls sie nicht freiwillig getragen werden, dann sind sie Unterdrückung pur. Sie diskriminieren die Frau.

    Also, was ist nun? Ziehen Sie ein Kopftuch an, um zu beweisen, daß es nicht diskriminierend ist? Machen Sie es oder reden Sie lieber drum herum?
    Mohammed hat doch nicht verboten, daß Männer eins tragen. Also nur zu! Trauen Sie sich!

    Übrigens habe ich schon sehr lange und ziemlich intensive Gespräche mit Frauen über das Thema gehabt. Darauf begründet sich meine Überzeugung zu diesem Thema. Das waren ganz arme und gebrochene Wesen. Von ihren liebenswerten Männern und Familien davon “überzeugt”, daß es so sein muß. Schön nach dem Vorbild Ihres Propheten.

    Befreien Sie sich mal von dem Gedanken, daß hier nur Leute schreiben, die voller Vorurteile und Abneigung sind. Ich trage nämlich keinerlei Fremdenhaß in mir und habe mir über Jahre ein durchaus differenziertes Bild gemacht. Ich habe tiefere Einblicke in Ihren Glauben und das mohamedanische Umfeld, als Sie es nur vermuten. Das gilt auch für das thema Frauenhäuser usw. Sie wissen welchen Unsinn Sie da geschrieben haben nehme ich an. Gehen Sie mal in eine x-beliebige Fabrik, wo es Jobs gibt, die vorrangig von türkischen Frauen gemacht werden. Dann unterhalten Sie sich mal mit denen und Ihnen wird Ihr selbstgerechtes Gerede im Halse stecken bleiben. Da können Sie selbstbestimmte und selbstbewußte, emanzipierte Frauen kennenlernen. Dann werden Sie sich selbst für Ihre Äußerungen schämen. Verständnis habe ich nicht für Ihre Position. Aber halt, ich vergaß: Sie sind ja ein Mann. Na halb so wild. Dann ist der Islam und seine Bedingungen die er schafft ja durchaus erträglich. Ich find es nicht besonders bewundernswert im Zusammenhang mit Gleichberechtigung für diese Religion Partei zu ergreifen.
    Denn die Intorleranz und die Menschenverachtung die der Islam lehrt und in den islamisch ausgerichteten Kulturkreisen gelebt wird, toleriere ich nicht. Da stößt man an meine Grenzen.

    Gruß,
    Volker

    P.S. @Volkan
    Sie sind ja ein ganz schlaues Kerlchen. Das wollte ich Ihnen nur mal sagen.

  56. @ Sarah

    Wenn sie die Diskussion verfolgt haben, dürften sie diese auch gelesen und vielleicht verstanden haben, sonst gerne mehrfach lesen.

    Von welcher Diskussion reden Sie? Von der der Politiker oder die von der Presse geführten? Wie viele Muslime waren an dieser Diskussion beteiligt?

    Als intelligente, nicht ideologisierte und nicht fremdbesteimmte Frau

    Wenn Sie intelligent wären, würden Sie eine eigene Meinung zu diesem Thema bilden und nicht eine fremdgeführte Diskussion zu eigen machen, die an Einseitigkeit nicht zu übertreffen ist.

    Ich wiederhole es noch einmal. Starten Sie den Versuch und gehen Sie auf eine Frau zu! Wenn Sie gezwungen wird, dann helfen Sie ihr. Wenn nicht, dann lassen Sie sie in Ruhe.

  57. @ An alle, die sich so vehement gegen das Kopftuch ausgesprochen haben:

    Eine Klarstellung vorab: ich bin gegen jedwede Form von Zwang und Unterdrückung und möchte auch nicht die schlimmen Dinge, die im Namen des Islams oder einer anderen Religion geschehen, schönreden. Aber es gibt auch Tausende von friedliebenden Moslems unter uns, die sich in unsere Gesellschaft integriert haben, aber trotzdem ihren religiösen Überzeugungen gemäß leben wollen, was ihnen Art. 4 des Grundgesetzes auch gewährt! Und ich spreche mich gegen jegliches Schubladendenken aus! Nicht jeder muslimische Mann unterdrückt seine Frau oder zwingt sie dazu, ein Kopftuch zu tragen. Und einer Frau, die das Kopftuch freiwillig trägt zu unterstellen, sie würde sich nicht integrieren oder gar die freiheitlich-demokratische Grundordnung unseres Staates ablehnen, ist ja wohl albern.

    Das Grundgesetzt garantiert uns auch die freie Entfaltung der Persönlichkeit, so lange dies nicht in die Rechte anderer eingreift oder gegen das Sittengesetz verstößt. – Habt ihr euch vielleicht schon mal überlegt, dass manche Muslime sich in ihrem sittlichen Empfinden gestört fühlen, wenn die deutschen Frauen bauchnabelfrei und tief dekolletiert herumlaufen, und dass das in ihren Augen eine Herabwürdigung der Frau darstellt?

    Auch wenn ihr das Kopftuch ablehnt oder „grottenhässlich“ findet (bei manchen Frauen sieht es sogar sehr elegant aus, finde ich!) solltet ihr es doch wenigstens respektieren, sofern diese Frauen es freiwillig tragen. Ich finde, es gehört ziemlich viel Mut dazu, gegen den Strom zu schwimmen und zu seinen Werten und Überzeugungen zu stehen, auch wenn alle anderen dagegen sind.

    Ich persönlich finde Piercings auch grottenhässlich und kann nicht verstehen, wie man sich so verstümmeln kann, aber deshalb lehne ich doch nicht den Menschen ab oder stecke ihn gleich in eine Schublade!

    Merkt ihr eigentlich nicht, wohin der Geist der Intoleranz führt? Im Mittelalter wurden Andersdenkende und –glaubende auf dem Scheiterhaufen verbrannt und unter Hitler vergast. Leider schüren die Medien vielfach Angst. Und Angst war immer schon ein schlechter Ratgeber. Ich halte es mit der Aussage Jesu: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Das schließt die Achtung und den Respekt vor anderen Überzeugungen mit ein.

  58. @ES Tut mir leid, mit Ihnen ist es nicht möglich zu kommunizieren, denn es ist kein Dialog möglich, sie sind genauso ideologisiert. Alle Argumente sprechen gegen das Kopftuch, nur die bloße Willkür wird immer wieder als Argument dafür angeführt und dieses kann nun wirklich niemanden überzeugen. Fazit: Keine Kopftücher im öffentlichen Raum.

  59. @Claudia

    Bauchnabelfreies Tragen, ich mag es persönlich auch nicht, ist jedenfalls ein Ausdruck großer Freiheit und nicht einer fanatischen Religion, wie es jedoch beim politischen Kopftuchtragen der Fall ist.

    Es gehört keinerlei Mut dazu ein Kopftuch zu tragen, da es nur als Zeichen der Abgrenzung und Desintegration getragen wird. Es ist auch Ausdruck eines überzogenen und unverhältnismäßigen Respektverständnisses, denn Respekt bekommt nur, wer wirklich Großes leistet und nicht, wer einer bloßen Religion angehört, denn Glauben kann jeder, etwas wirklich Beachtliches leisten nicht.

    Das Kopftuch ist ein Zeichen der politischen und religiösen Intoleranz und kann daher von aufgeklärten Geistern in der Öffentlichkeit nicht toleriert werden, ich finde es nur lächerlich und ungeistreich.

  60. @ Volker

    1. Wenn Sie glücklich sind, dann dürfte es für Sie ja auch kein Problem sein, sich von kopftuchtragenden Frauen nicht gestört zu fühlen. Über Geschmäcker lässt sich schlecht streiten. Ihr Geschmack Ihnen. Ich mag Smiles :) Mein Geschmack mir.

    2. Mohommed hat Frauen Rechte gegeben, auf die das aufgeklärte Europa erst Jahrhunderte später gekommen ist. Das beweißt nur, was für ein Mensch er war.

    Mir ist es ebenfalls egal ob Nonnen eine Haube tragen oder nicht. Das ist hier schließlich Tradition und die Frauen haben sich tatsächlich freiwillig dazu entschieden.

    Freiwillig? Dann müsste es also auch möglich sein, eine Nonne zu sein, ohne die Haube tragen zu müssen.

    Äquator, Polarachse :) Selbstverständlich, mein Fehler.

    3. Nazibinden sind keine Kleidungsstücke!

    Also, was ist nun? Ziehen Sie ein Kopftuch an, um zu beweisen, daß es nicht diskriminierend ist? Machen Sie es oder reden Sie lieber drum herum?
    Mohammed hat doch nicht verboten, daß Männer eins tragen. Also nur zu! Trauen Sie sich!

    Gehen Sie auf meine Gegenargumente ein. Ich meine, dass ich Ihre Forderung zu genüge auseinander genommen habe in dem ich Ihr Doppelmoral offen gelegt habe. Kehren Sie vor der eigenen Haustür! Machen Sie eine Brustvergrößerung, ziehen Sie ein Minirock und bauchfrei an, lassen Sie sich Fett absaugen etc. (Nicht persönlich nehmen! Im übertragenen Sinne.)

    Meine Frau trägt übrigens kein Kopftuch. Wenn Sie eins tragen wollen würde, hätte ich aber auch nichts dagegen, genau so wie ich nichts dagegen habe, wenn Sie keins trägt. Es ist und bleibt Ihre Entscheidung. Nach Ihrer Logik müsste ich mir auch eins umbinden, sobald Sie sich dafür entscheidet. Wo bleibt mein Wille? Meine freie Entscheidung? Kommen Sie mal ab von Ihrer abstrusen Forderung! Auf dieser Grundlage lässt sich nicht weiterdiskutieren.

    Übrigens habe ich schon sehr lange und ziemlich intensive Gespräche mit Frauen über das Thema gehabt.

    Wiessen Sie, ich habe nun auch mit Ihnen hier und da eine Diskussion geführt und bin dennoch nicht der Meinung, dass jeder so ist/denkt wie Sie. Zum Glück. Es ist sicherlich ein Unterschied, wo man solche Diskussionen führt. Gehe ich in ein Frauenheim, ist mir schon klar, dass dort unterdrückte Frauen leben. Die tun mir leid und es nimmt mich mit. Doch kann ich doch daraus nicht den Rückschluss auf alle andere Frauen ziehen, sie seien genauso. Das ist eng, sehr eng.

    Befreien Sie sich mal von dem Gedanken, daß hier nur Leute schreiben, die voller Vorurteile und Abneigung sind. Ich trage nämlich keinerlei Fremdenhaß in mir und habe mir über Jahre ein durchaus differenziertes Bild gemacht.

    Dafür haben Sie aber bis heute kaum etwas differenziertes geschrieben. Ansonsten bin ich überhaupt nicht der Meinung, dass hier nur Leute wie Sie schreiben. Im Gegenteil. Die Mehrheit, da bin ich mir sicher, ließt ihre Kommentare und schweigt kopfschüttelnd.

    Denn die Intorleranz und die Menschenverachtung die der Islam lehrt und in den islamisch ausgerichteten Kulturkreisen gelebt wird, toleriere ich nicht.

    Der Islam lehrt keine Intoleranz und Menschenverachtung. Im Gegenteil. Was in vielen Teilen der Erde dagegen gelebt wird, ist in der Tat traurig.

    Jetzt tun Sie mir mal den Gefallen und gehen nicht auf 1. 2. 3. ein, sondern auf den Inhalt. Sie haben sämtliche Punkte ausgeblendet, auf die Sie möglicherweise keine Antwort haben. Ansonsten muss ich mich von Ihnen erneut verabschieden, da es ja so nur eine Zeitverschwendung ist. Insbesondere hätte ich von Ihnen gerne ein Paar Ausführungen zum Vorschlag Coskuns mit der Beschneidung und ihre Einstellung zur Verfassung.

  61. @ Jerome

    Alle Argumente sprechen gegen das Kopftuch, nur die bloße Willkür wird immer wieder als Argument dafür angeführt und dieses kann nun wirklich niemanden überzeugen.

    Welche Argumente denn? Entkräften Sie erst einmal Art. 4 GG.! Dann wäre auch eine Diskussion möglich. Das Problem an dieser Diskussion liegt darin, dass alle kopftuchtragenden Frauen als unterdrückte angesehen werden. Das stimmt definitiv nicht. Die, die unterdrückt werden, haben mein großes Mitleid und ich bin strickt gegen den Zwang. Doch muss man erst einmal lernen zu differenzieren.

    Ich hätte nichts gegen eine Diskussion darüber, ob das Kopftuch heute noch notwendig ist oder nicht. Ob man den Islam auch anderes deuten kann.

    Ich habe auch nichts dagegen, wenn wir beim Ursprungsthema bleiben und darüber diskutieren, ob die Protokolantin ein Kopftuch tragen darf oder nicht. Ich bin dafür. Es gibt aber auch gewichtige Argumente dagegen. Kein gewichtiges Argument sonder nur Verbohrtheit ist es, ein Kopftuchverbot zu fordern, weil alle Frauen angeblich unterdrückt werden, es ein Symbol für Unterdrückung sei etc. Das stimmt einfach nicht und da brauchen wir uns nicht unterhalten.

  62. Das Kopftuch war in seiner Anwendungsgeschichte von je her nur eine Abhebung der gesellschaftlich höher gestellten Frau von niederen Kasten im arabischen Raum, erst später wurde es zum politisch ideologischen Symbol umgedeutet, ist daher als religiöses Symbol nicht erst zu nehmen und jedenfalls im öffentlichen Raum wegen fehlender Legitimation abzulehnen.

    Christliche Nonnen tragen ihre Haube quasi beruflich, glauben somit auch intensiver und umfassender, der Vergleich zur gewöhnlichen Kopftuch-Trägerin aus der islamischen Bevölkerung ist daher falsch und greift nicht Platz.

    Welche ideologisierte Sichtweise der Islam lehrt muss hier nicht besprochen werden, das sieht man weltweit. Wer so leben möchte, und mit Andersgläubigen physisch derart radikal umgeht, kann schon aus Vernunftgründen nicht erst genommen werden. Ich halte es eher mit den in meinen Augen unendlich weiseren Religionen Christentum, Judentum und Buddhismus. Diese haben meinen Respekt ob Ihrer heutigen Friedfertigkeit, dem gelebten religiösen Umgang und Dialog mit Menschen und Ihres außerordentlich achtenswerten Wertesystems.

  63. Art. 33
    1.
    Jeder Deutsche hat in jedem Lande die gleichen staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten.

    2.
    Jeder Deutsche hat nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung Zugang zu jedem öffentlichen Amte.

    3. Der Genuß bürgerlicher und staatsbürgerlicher Rechte, die Zulassung zu öffentlichen Ämtern sowie die im öffentlichen Dienste erworbenen Rechte sind unabhänig von dem religiösen Bekenntnis. Niemand darf aus seiner Zugehörigkeit oder nicht Zugehörigkeit zu einem Bekenntnis oder einer Weltanschaug ein Nachteil erwachsen.

    ….nur um wieder zum eigentlichem Thema zurückzukommen. Die Protokollführerin müßte deutsche Staatsbürgerin sein, sonst wäre ihr die Tätigkeit im öffentlichen Dienst nicht ermöglichst worden. Somit hat sie dieselben Rechte wie jeder deutsche Staatsbürger. Das Argument der Neutralität greift hier nicht, denn in einem Land in dem christliche Parteien regieren, in dem christiliche Feiertage als gesetzliche Feiertage gewertet werden in dem vor jeder öffentlichen Behörde zu Weihnachten ein Christbaum steht (auch wenn er einen heidnischen Ursprung hat), der mit einem religiösen Feiertag verbunden wird….kann man nicht von Neuträlität des Staates sprechen.

    P.S. an Sarah….
    Die Kopfträgerinnen brauchen dein Mitleid nicht… Nach einer besagten Statistik wurden allein im Jahre 2007 über 70 Kinder von ihren eigenen Müttern umbebracht…unabhängig von den Mißbrauchs- und Vergewaltigungsfälle die man in den Medien täglich hört. Spar dir lieber dein Mitleid für diese Kinder und versuche darüber nachzudenken, was die Ursache für diese Probleme in der Gesellschaft sind…und befasse dich lieber mit dieser akuten gegenwärtigen Gefahr…..

  64. @Linda Ein geistreicher Kommentar wäre hilfreicher, aber das scheint Ihnen schwer zu fallen.

  65. Also ich teile Lindas Meinung.

  66. …wir leben in einer Welt in der die Medien die Macht haben. Opfer dieser Medien sind meist diese Menschen, die nicht in der Lage sind kritisch zu lesen und die Informationen zu durchdenken ohne sie wie ein Schwamm einfach aufzuaugen….leider betrifft es die meisten hier…Propagande war in der Geschichte schon immer ein Mittel um Hass zu schüren…aber komischerweise nimmt die Zahl der Konvertiten zum Islam eher zu als ab….für die Beobachter ein Rätsel…

    liebe Katja ein Apell an dich……versuch deine “Scheuklappen-Denkweise” abzulegen……
    …was hälst du davon dich mal mit einer Muslima zu unterhalten und sie nach ihren wahren Beweggründen mal zu fragen. Rede mit ihr…sie wird Dich sicherlich nicht abweisen…den eine wahre Muslima möchte nur den Frieden…keine Religion der Welt vermittelt Hass und Terror….leider kommt es jedoch zum Mißbrauch um sich dahinter zu tarnen….

  67. Das reicht langsam, Volker, Sie und das Kopftuch!!!!!!

    “Machen Sie es oder reden Sie lieber drum herum?
    Mohammed hat doch nicht verboten, daß Männer eins tragen. Also nur zu! Trauen Sie sich!”

    Genau, Mohammed hat auch nicht verboten, daß Männer eins tragen. Aber dazu gibt es doch keinen Grund, dass wir Männer eins tragen, oder?
    Ja aber trotzdem habe ich es getan, um Ihnen richtig antworten zu können! ich hab mich getraut ich habe einkaufen gegangen und ich kann es auch sagen, es ist nichts schlimmes dran!!! Danke schön das war ja Ihre Idee!!
    Nun jetzt kann ich die Frauen besser verstehen
    (die müssen ja Dich dulden) Wirklich respekt, die es tragen!!

    OK ???? Zu frieden Volker? Endlich ein Antwort, wa??

  68. Volkan, es ist für Männer nicht erlaubt, Frauenkleidung zu tragen - insofern verstößt Volkers Idee gegen mindestens einen Hadith.

  69. @ Anne

    :) Habe mich gerade köstlich amüsiert. Wieso rücken Sie mit so einem Wissen jetzt erst raus? Hätten wir uns ja einiges ersparen können :)

  70. Ich amüsiere mich auch gerade. Einen kleinen Stohhalm und schon flippen Sie aus. Was interessiert mich, daß es in irgendeiner Hadithe angeblich für Männer verboten wird Frauenkleider zu tragen? Gar nicht!
    Würde das zutreffen, dann zeigt das mal wieder, wie tolerant Ihr Prophet war. Es würde zum x-ten Mal bestätigen, daß meine Einstellung zu diesem Mann vollkommen richtig ist.
    Das hindert aber keinen Mann daran ein Kopftuch zun tragen. Dann müssen Sie sich eben über dieses angebliche und darüber hinaus lächerliche Verbot hinwegsetzen.
    Im übrigen hat Volkan doch angeblich den Versuch gemacht und findet nicht, daß es verboten ist. Also gibt es da sehr unterschiedliche Meinungen.

    Aber zu Volkans Versuch: Da es doch nichts schlimm war mit dem Kopftuch einkaufen zu gehen, können Sie doch aus Solidarität weiter dieses Teil tragen. Das war nämlich mein Vorschlag und nicht, daß Sie mal damit einmal einkaufen gehen. Tragen Sie es weiter, Sie haben doch den Schritt schon gemacht. Dann bin ich zufrieden. E.S. haben Sie da etwas voraus. Er beschränkt sich auf Lippenbekenntnisse und amüsiert sich lieber.

    Aber zu E.S.
    Gerne würde ich auf Ihre Gegenargumente eingehen, ich kann aber keine erkennen. Was ich sehe sind belang- und hilflose Versuche vom Kern meiner Argumentation abzulenken. Aber was solls, es kostet mich ja lediglich Zeit auf Ihre tollen “Gegenargumente” einzugehen.
    Ich soll mir einen Minirock anziehen, meine Brust vergrößern und Fett absaugen lassen? Was soll ich denn damit beweisen? Daß es teuer ist? Daß man ohne Fett besser aussieht? Was soll das? Tolles Gegenargument. Sie müssen zugeben, das es ziemlich leere Worthülsen sind. Sie haben die Argumentation entweder grundsätzlich nicht verstanden, was ich mir nicht vorstellen kann, oder aber Sie stellen meine Aussage bewußt falsch dar, da es Ihnen nur so gelingen kann “gegenargumente” zu finden. Ich vermute mal, daß das sehr nahe an der Wahrheit ist.
    Sehen Sie, bei uns wird es kaum einen Fall geben, daß eine Frau einen Minirock tragen muß oder ansonsten die versammelte psychische Gewalt der Familie und der Umma und die direkte physische Gewalt des Ehemannes kennenlernen wird. Ist Ihnen da ein Fall bekannt?
    Vielleicht ist es so in Zuhälterkreisen, aber da kenne ich mich nicht besonders gut aus. Wenn Sie besser Bescheid wissen, dann lassen Sie uns doch teilhaben.
    Es wird bestimmt auch ein paar Irre in Deutschland geben, die Ihre Frau zu Brustvergrößerungen zwingen. Aber wie erwähnt, das sind Irre und die haben keinerlei Rückhalt in der Gesellschaft. Ich verteidige solche einen Blödsinn auch nicht. Oder wollen Sie mir erzählen, daß große Silikonbrüste ein politisches Symbol sind? Ist das Ihr tolles Gegenargument? Na wahnsinn!

    Kommen wir zum nächsten Gegenargument, daß sich die Frauen ebenfalls die Vorhaut von Ihrem Penis entfernen lassen sollen, weil es angeblich für Männer eine Verpflichtung ist. Das ist es doch, was Sie mit Beschneidung meinen, oder?
    Ja, ebenfalls wahnsinnig sinnvoller Vorschlag. Anscheinend gibt es in der islamischen Community Geheimwissen über gewisse anatomische Phänomene, die uns dummen Westlern so nicht bekannt sind. Soll ich wirklich auf solch ein abwegiges “Gegenargument” eingehen? Nein, ich vermute mal, daß es jedem einigermaßen aufgeklärten Leser klar sein wird, daß diese Forderung an die Frauen totaler Blödsinn ist.
    Ich ziehe es auch zukünftig vor, solchen Ablenkungsmanövern nicht zu folgen. Das lenkt nur vom Wesentlichen ab und das ist nicht in meinem Sinne.

    Aber bleiben wir weiter bei Ihren tollen Gegenargumenten, die meine schlichte Argumentation ja so furchtbar auseinander genommen haben.
    Sie behaupten, daß Sie nach meiner Logik (ist schon ein Widerspruch in sich, da es nur eine Logik gibt. Entweder man folgt Ihr, was ich versuche, oder man weicht von ihr ab)ein Kopftuch tragen sollten, sobald Ihre Frau eins trägt. Das ist ja vollkommen absurd.

    Also noch mal langsam, damit “meine Logik” auch für Sie und andere zugänglich ist: Sie bezweifeln nicht, daß es Frauen gibt, die zum tragen des Kopftuches gezwungen werden. Richtig? Richtig!
    Sie geben zu, daß Ihr Prophet es den Frauen zur Verpflichtung gemacht hat das Ding zu tragen, aber den Männern nicht. Richtig? Richtig!
    Sie halten aber anderseits das Kopftuch nicht für diskriminierend, selbst wenn die Trägerin es nicht freiwillig trägt. Richtig?

    Also ist es für mich absolut uninteressant, ob Ihre Frau eins trägt oder nicht. Der Sinn des Kopftuches ist es die Frau herabzuwürdigen und Sie und Ihre Glaubensgeschwister dulden es, untestützen es und fördern es. Das Kopftuch unterstreicht die niedriegere Stellung der Frau in der islamischen Parallegesellschaft.

    Wenn unter den erwähnten Randbedingungen das Kopftuch nach ihrer Ansicht nichts diskriminierendes hat, dann können Sie es auch tragen, ob Ihre Frau eins trägt oder nicht. Nur als Symbol der Solidarität gegenüber den Kopftuchträgerinnen.

    Bei den Miniröcken ist es da etwas anderes. Ich kennen keinen Propheten, der sich auf “den Schöpfer” beruft und der den modernen westlichen Frauen das Tragen von Miniröcken vorgeschrieben hat. Falls Ihnen da einer bekannt ist, dann können Sie uns das ja gerne mitteilen.
    Es ist ein modiches Kleidungsstück und keine religiöse Verpflichtung. Niemand behauptet, daß Minirockträgerinnen ehrhafte Damen sind und die ohne Minirock gottlose Schlampen. Keine Frau wird von einer Minirockträgerin deswegen krumm angesehen. Eltern versuchen nicht ihre Töchter dazu zu bewegen Miniröcke zu tragen. Also warum sollte ich nach “meiner Logik” einen Minirock tragen? Es gibt keinen Grund. Sie versuchen Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

    Also kommen Sie mit richtigen Gegenargumenten und nicht solch flachen Versuchen abzulenken.
    Tragen Sie Ihr Solidaritätskopftuch und unterstreichen Sie damit, daß es ein Symbol der Gleichberechtigung ist. Ist es doch, oder?

    Aber mal ganz ab von Symbolcharakter und der Bedeutung des Kopftuches. Ich finde es schon grundsätzlich merkwürdig, wenn ein so tolles Wesen, wie ein Gott, daß angeblich so super weise ist, auf das schmale Brett kommt, daß Frauen sich ein Tuch um die Birne binden sollen. Es faszieniert mich immer wieder, wie Menschen das so kritiklos als Tatsache hinnehmen. Wie blöde muß den ein solch allmächtiges Wesen sein, wenn es zunächst beide Geschlechter mit Haaren auf dem Kopf ausstattet und dann eines der beiden Geschlechter verbietet das Haar zu zeigen? Da muß doch jedem normal denkenden Menschen auffallen, daß da nichts dahinter stecken kann, außer der wirren Phantasie eines so genannten Propheten. Ich finde das immer wieder unglaublich. Mir fehlt da leider komplett das Verständnis.

    Ach, noch kurz zu dem Absatz, in dem Sie zu wissen glauben, daß die schweigende Mehrheit meine Kommentare ließt und mit dem Kopf schüttelt: haben Sie schon mal darüber nachgedacht sich bei “The next Uri Geller” zu bewerben? Das ist doch auch eine tolle mentale Fähigkeit, mit der Sie nicht hintern Berg halten sollten. Vielleicht können Sie ja mal versuchen zu erkennen, was ich denn so mache, wenn ich Ihre Beiträge lese. Na, was glauben Sie denn? Raten Sie doch mal. Ich werde auch ganz ehrlich sein (wie immer…), wenn ich Ihre Vermutung bestätige oder eben nicht.
    Tja, es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die sich unseren menschlichen Sinnen entziehen. Wir sind nicht allein. Booaaahh ist das gruselig.

    Gruß,
    Volker

  71. @ Volker

    Mir fehlen gerade die Worte. Ehrlich. Ich bin baff. Ihre Kommentare sind an leere nicht mehr zu überbieten. Ich werde jetzt nicht auf alles eingehen, was Sie von sich gegeben haben. Ich würde aber mal etwas richtig stellen:

    Also noch mal langsam, damit “meine Logik” auch für Sie und andere zugänglich ist:

    Welche Logik? Nur los!

    Sie bezweifeln nicht, daß es Frauen gibt, die zum tragen des Kopftuches gezwungen werden. Richtig? Richtig!

    Richtig

    Sie geben zu, daß Ihr Prophet es den Frauen zur Verpflichtung gemacht hat das Ding zu tragen, aber den Männern nicht. Richtig? Richtig!

    Nicht richtig.

    Sie halten aber anderseits das Kopftuch nicht für diskriminierend, selbst wenn die Trägerin es nicht freiwillig trägt. Richtig?

    Nicht richtig.
    Auf diese und viele andere Unterstellungen bauen Sie Ihr Konstrukt auf. Da stimmt etwas nicht oder?

    Ich finde es schon grundsätzlich merkwürdig, wenn ein so tolles Wesen, wie ein Gott, daß angeblich so super weise ist, auf das schmale Brett kommt, daß Frauen sich ein Tuch um die Birne binden sollen. Es faszieniert mich immer wieder, wie Menschen das so kritiklos als Tatsache hinnehmen. Wie blöde muß den ein solch allmächtiges Wesen sein, wenn es zunächst beide Geschlechter mit Haaren auf dem Kopf ausstattet und dann eines der beiden Geschlechter verbietet das Haar zu zeigen?

    Ich hoffe doch, dass Sie mittlerweile auch an anderen Stellen Ihres Körpers Haare haben als nur auf dem Kopf, die Sie regelmäßig bedecken. Wie blöd ist denn Ihr allmächtiger?

    Egal. Für mich ist die Diskussion mit Ihnen Volker beendet, wie schon so oft in der Vergangenheit. Mein Fehler, erneut den Versuch zu starten, mit Ihnen zu diskutieren.

  72. @volker

    Da ist ja ganz Weiser, der meint die Beweggründe Gottes zu kennen.

    Na ja, ich finde es auch nicht gerade vorbildlich für ein göttliches Wesen seinen angeblich eigenen Sohn ans Kreuz nageln zu lassen, aus was für Gründen auch immer.

    Zum Frauenbild der Christenheit, ist es nicht der katholische Gott, welcher nach der christlichen Lehre keine Frau als Stellvertreter auf dem Stuhl Petrus bzw. überhaupt im Priesteramt duldet.

    Kopftuch hin oder her, soll einer tragen was er will.

    Die Juden tragen ihre Kippa als religiöses Zeichen und der Papst seine Tiara.

    Die hat sicherlich nicht Gott gebastelt.

    Käme doch keiner auf die Idee die Kippa oder gar die Tiara als Zeichen der religiösen Unterdrückung zu werten.

    Solang die Protokollantin keinen Schleier vor den Augen hat und weiss was sie tippt ist es doch völlig schnuppe, was Sie auf dem Kopf trägt.

    Und wenn der christliche Gott damit ein Problem hätte, würde ihr doch ohnehin das in den meisten Gerichtsälen befindliche Kreuz auf den Kopf fallen.

    Aber die Gefahr das irgendein religiöser Eifferer mit diesem auf die arme Protokollantin einschlägt ist wohl größer.

    LI

  73. @E.S.
    Sehen Sie, da unterscheiden wir uns. Ich sehe zwar auch, daß es wenig Sinn macht eine Diskussion mit Ihnen zu starten um eine Einsicht Ihrerseits zu erreichen. Sie gehen nicht von Ihrem Standpunkt weg, auch wenn die Sachlage und die Argumente noch so erdrückend sind. Daher ist meine Motivation für diese Diskussionen nicht, Sie zu überzeugen, sondern Sie und Ihre Argumentation zu widerlegen. Da dieses Unterfangen für mich nicht aussichtslos ist, sondern regelmäßig funktioniert, habe ich auch kein Problem sachlich und gelassen beim Thema zu bleiben. Natürlich kostet mich das auch viel Zeit, aber ich denke, es lohnt sich.

    Nutzen wir die Gelegenheit und schauen uns Ihre Antwort etwas genauer an. Sie widersprechen einer meiner Annahmen. Das ist Ihr gutes Recht und auch richtig.
    Ich habe unterstellt, daß der Prophet es zur Pflicht gemacht hat, daß Frauen das Kopftuch tragen und Sie dazu stehen.
    Dem widersprechen Sie eindeutig. Sollen Sie ja auch, wenn ich mich da geirrt habe. Also ist es nicht die Pflicht von islamischen Frauen ein Kopftuch zu tragen. So sehen Sie das zumindest. Das Kopftuch ist also alles andere als eine religiöse Pflicht. Aber genau darauf berufen sich diese Frauen, ob im Lehreramt, als Gerichtsprotokollantin oder sonst wo. Der Grund, das Kopftuch sei religiöse Pflicht ist nur vorgeschoben.
    Na also, so kommt man dann doch nach ellenlangen Diskussionen zu einem Happy End. Die Frauen können weiter ihren Job machen, da Sie das Kopftuch nicht tragen müssen. Ist ja schließlich keine religiöse Pflicht, sondern nur ein religiöses Symbol, welches selbstverständlich gegen das Neutralitätsgebot verstößt und bei der Ausübung hoheitlicher Tätigkeiten so nicht geduldet werden kann.

    Gruß,
    Volker

  74. lieber volker…
    Gehe sie doch mal doch auf meine Argumente ein…die Neutralität des Staates…ist der stark wirklich neutral…? Christliche Parteien….christliche Feiertage als staatliche Feiertage….Christbäume in öffentlichen Behörden….was ist daran neutral….?
    Außerdem….erklären sie mir bitte…was hat das religiöse Bekenntnis mit der Tätigkeit dieser Protokollführerin zu tun…ihre Grundlage sind die deutschen Gesetze…nach denen sie sich richten muss. Falls Bedenken gegen ihre Neutralität bestehen könnte an doch das bekannte Befangenheitsverfahren einleiten.
    Jahrelang wurde die Muslima mit ihrem Kopftuch als Putzfrau geduldet…möchte sie einen etwas anspruchsvollerern Job und sich in die Gesellschaft integrieren, ohne ihren Glauben dabei zu verlieren, wird sie gleich diskrimiert…
    Antworten sie mir bitte sachlich….

  75. Also ich finde, dass Volker ein kluger Kopf ist und wirklich besser argumentierte. Zusammen mit den Argumenten der anderen Diskutanten gegen das Kopftuchtragen sehe ich keinen Grund mehr, dass man das Tragen insbesondere in öffentlichen Einrichtungen tolerieren sollte, denn dieses ist reine Willkür und lässt sich nicht vernünftig und/ oder sinnvoll rechtfertigen.

  76. @linda
    Vielleicht ist der Staat nicht so neutral, wie er sein sollte. Aber im Schnitt muß man schon anerkennen, daß die Ausrichtung unseres Systems eines der besten ist und auch mit der Trennung von Staat und Religion angemessen verfährt.
    Natürlich ist die CDU christlich, daß bezweifelt niemand. Aber die CDU ist eine Partei und nicht der Staat. Das müssen Sie unterscheiden.
    Auch die christlichen Feiertage sind für mich vollkomen in Ordnung. Ich bin zwar selbst kein Christ, aber unser Land und unsere Gesellschaft basiert auf den christlichen Werten. Die Feiertage haben eine lange Tradition und die Mehrheitsgesellschaft ist noch christlich. Weihnachten ist ein deutsches Fest und gehört in die deutsche Gesellschaft. Daher gehören auch Weihnachtsbäume in Behörden und Ämter.
    Sie haben natürlich Recht, daß jahrelang nie ein Hahn danach gekräht hat, ob die türkische Putzfrau ein Kopftuchträgt oder nicht. Aber sie hatte keine hoheitlichen Aufgaben. Da war es relativ egal.
    Niemand hat etwas gegen eine Gerichtsprotokollantin mit türkischen Eltern. Sie muß nur ihr Kopftuch zuhause lassen. Das ist alles.
    Was machen Sie denn wenn demnächst ein Teufelsanbeter mit den Devotionalien dieser Sekte im Gerichtssaal erscheint und tätig werden möchte? Lassen wir es dann zu? Nein, das sollten wir verhindern.

    Gruß,
    Volker

  77. Lieber Volker,

    niemand möchte hier das deutsche System anzweifeln. Jedoch ist es in der Vergangenheit mehrfach dazu gekommen, dass Gesetze erlassen werden, die einen Verstoß gegen das Grundgesetz und die eigentlichen Werte und Grundlagen darstellen (Kopftuchverbot, Online-Durchsuchungen, Lausch-Angriff, viele Korruptionsfälle von Seiten der Poltiker) Solange die Theorie mit der Praxis übereinstimmt, kann man nichts zu diesem System sagen. Aber leider ist dies nicht der Fall. Länder wie Schweden und Großbritannien sind für mich Vorbildsländer. Dort gibt es Beamtinnen im Polizeidienst muslimischen Glaubens, für die Uniformen mit Kopftuch angefertigt wurden. Dort hat man sich eher mit den Grundlagen dieser Religion befasst und weiss, dass dieses kein Symbol ist, sondern für die gläubige Muslima eine religiöse Pflicht ist, an die sie sich aus eigener Überzeugung halten möchte. Daher greift hier das Argument des Teufelsanbeter nicht, der seine Devotionalien eher symbolisch trägt.
    Also die CDU ist nicht der Staat und hat keine hoheitliche Tätigkeit? Also, dass die CDU ist eindeutig ein Teil der Legislative und somit ein Teil der gesetztgebenden Gewalt in Deutschland und hat hiermit viel wesentlichere hoheitliche Tätigkeit als eine kleine Protokollführerin, die keinerlei Entscheidungsbefugnis hat…
    also aus ihren Argumenten verstehe ich: Christliche Werte ja! Sie sind ein Teil der Mehrheitsgesellschaft, muslimische Grundlagen nein! Sie gehören nicht in unsere Gesellschaft. Noch ein Verstoß gegen das Grundgesetz, wonach auch Minderheiten geschütz werden müssen.
    Merken sie auch, dass hier das Argument der Neutralität nicht mehr greift? Andererseits müsste man dann den Artikel 4 aus dem GG streichen und darauf nur die christlichen Werte stützen, dann wäre diese Auslegung nicht mehr paradox.
    Sagen sie mir bitte, warum kann man nicht hoheitliche Tätigkeit ausüben und dabei neutral bleiben? Was spricht dagegen, was haben muslimische Werte mit einem Zivilprozessprotokoll zu tun? Was hat das mit einer Beglaubigung zu tun? Das spricht doch nicht gegen die islamischen Werte!
    Ich würde gerne von Ihnen wissen, kennen sie eine Muslima mit Kopftuch und haben sie sich jemals mit einer unterhalten um ihre Sichtweise mal zu hören bzw. sie einfach mal als Mensch kennenzulernen ohne sie gleich in eine Schublade zu schieben. Haben sie sich darüber wirklich gut informiert, warum diese Muslima ein Kopftuch trägt? Glauben Sie mir, würde es nicht gegen ihre religiöse Überzeugung verstoßen, würde Sie schon längst dieses Kopfttuch abgelegt haben, damit sie sich diesen ganzen Ärger und diese Diskussionen sparen kann.

  78. Wenn es um Integration geht, können sich nur die Eingewanderten selbst anstrengen, vom Staat können sie nichts erwarten, das ist auch weltweit so üblich. Denn wer sich den Rahmenbedingungen vor Ort nicht anpasst, kann ja einfach wieder in sein Ursprungsland zurückwandern.

    Auch Lale Akgün hat gesagt, dass die Islamverbände in Deutschland keine geeigneten Ansprechpartner sind, da sie für einen veralteten konservativen Islam stehen und nichts mit der Lebenswirklichkeit der Menschen zu tun haben. Die Frau hat eine sehr geistreiche Position zur Religion des Islam. Schaut Euch übrigens mal Feride Akgün an, das ist die Tochter von Lale, trägt kein Tuch um den Kopf und sieht extrem hübsch aus, scheint im Interview zudem noch sehr angenehm zu sein und komplett ohne diese geistlose religiöse Ideologisierung auszukommen.

  79. PS: Auch Lale Akgün ist zB eine Gegnerin der Kopftücher im öffentlichen Bereich. So dürfen Lehrer auch kein Kopftuch tragen, da es einerseits eine Schulpflicht in Deutschland für alle Kinder gibt, andererseits diese Anspruch auf eine neutrale Erziehung haben. Die Frau ist klug, warum können nicht mehr Menschen denken.

  80. @ Isabelle

    Selbstverständlich müssen Migranten für Ihre Integration etwas tun. Genauso selbstverständlich ist es aber auch, dass der Staat etwas dafür tun muss. Bitte teilen Sie uns die Länder mit, in denen der Staat für die Integration nichts tut. Würde mich interessieren, welche Beispiele Sie zu dieser Annahme verleiten. In diesem Zusammenhang wäre es ebenfalls hilfreich zu wissen, was Sie mit Integration meinen.

    PS: Lale Akgün ist eine sehr engagierte Frau, die ich vielen Teilen schätze. Allerdings hat Sie eine antipathie gegenüber Muslimen, die ihre Religion leben. Daher lege ich Ihren Äußerungen in diesem Bereich keinen großen Wert. Ihre Argumente, die in vielen anderen Bereichen stichhaltig sind, werden, wenn es um Religion geht, oberfläschlich und undifferenziert.

  81. Schauen sie in die USA oder auch in die Schweiz, Ländern denen es ökonomisch sehr gut, sie verfolgen eine, in meinen Augen sehr richtige, restriktive Einwanderungspolitik. Zugewanderte müssen wesentlich mehr selbständig zur Integration leisten, als in Deutschland. Hier heißt es, gegenzusteuern und sich an diesen Modellen zu orientieren. Zuwanderer haben in Deutschland keinen Bonus zu bekommen, wenn Sie die deutsche Sprache nicht auf ausreichendem Niveau erlernen wollen, oder sich der hier herrschenden westlichen Werte nicht annehmen wollen, so werden sie keinen Erfolg haben und dürfen auch nicht besser oder zuvorkommender als Deutsche behandelt werden. In Deutschland herrscht eine der weltweit geistreichsten Kulturen vor, welche sich über Jahrtausende ausprägte, diese darf sich nicht an diesem Minderniveau aufgrund fehlenden Integrationswillens orientieren. Wer sich der hier herrschenden westlichen und kulturellen Werte annimmt, am allgemeinen Sozialleben auch unter Deutschen annimmt, kurzum die deutsche Kultur liebt und dies in vielfacher Weise, zB auch durch Engagements in westlich-demokratischen Vereinen und Initiativen, deutlich zum Ausdruck bringt, ist willkommen, Andere sollten sonst vielmehr überlegen, ob dies das Land ist, in dem sie leben wollen, denn es wird sich für sie nicht ändern.

    Lale Akgün ist eine engagierte Muslimin, welche zugleich alles Radikale in ihrer Religion ablehnt. Beschäftigen Sie sich mit ihrer Haltung, dann werden sie schnell merken, dass die Dame geistreicher argumentiert, als bspw. die Betreiber oder viele Kommentatoren dieses blog. Das liegt wohl auch daran, dass diese Frau auch außergewöhnlich klug ist, vormals Klassenbeste, und auch sonst grds.überdurchschnittlich engagiert ist. Daher ist Ihre geistreiche Meinung von größerer Bedeutung, als die einseitigen politisch-religiös-extremen Positionen hier in diesem blog.

    Selbst halte ich zwar nichts vom Islam, finde ihn nicht geistreich und in der Gesamtschau sehr nachteilig für die Menschheit, aber das ist meine Meinung.

  82. @ Isabelle

    Insbesondere die USA habe ich vor einiger Zeit einmal unter die Lupe genommen, da mich die hohe Zahl türkischen Hochschüler dort und auch die relativ geringe Kriminalitätsrate besonders erstaunt hat. Ich wurde über ein Freund aufmerksam darauf. Es ist richtig, dass die USA keine allzu großen Maßnahmen ergreift, um die Integration zu fördern. Allerdings hat die USA ein anderes Selbstverständnis mit Umgang von Migranten. Was ich herausgefunden habe, war sehr simpel und erfolgreich zugleich.

    Menschen, die in die USA kommen werden von der ersten Minute an dazu ermutigt, sich heimisch zu fühlen. Das fängt bei den Behörden an und geht bis in die kleinste Imbissbude um die Ecke. Menschen werden in den USA nicht wie Ausländer behandelt. Insbesondere dann nicht, wenn Sie die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen haben. Ab dem Zeitpunkt ist jede Andersbehandlung Tabu. Ab dem Zeitpunkt sind sie Amerikaner, ob sie es wollen oder nicht. Es gibt keine Punktuelle Förderung von Migranten. Es gibt eine allgemeine dahin, die USA zu lieben, sich wie ein Amerikaner zu fühlen. Das hängt wohl auch mit der Geschichte Amerikas zusammen, deren Bevölkerung sich von überall her zusammengefunden hat.

    Bestes Beispiel für mich sind die Berichte eines Freundes, der nur wenige Jahre dort gelebt hat. Er war, was Sport anbetraf, eine Null. Nachdem ich ihn aber nach seiner Rückkehr gesehen hatte, war er ein Anhänger aller Mannschaften aus New York geworden. Baseball, Basketball und American Football.

    Er lebte, bevor er in die USA ging, seit seiner Geburt in Deutschland und hatte nicht einmal Interesse an Sport allgemein entwickelt. Alles was er kannte waren die drei Fussballclubs aus Istanbul.

    Auch politisch war er eher desinteressiert und hat als deutscher Staatsbürger kein einziges mal gewählt. Als er aber aus den USA zurückkam, konnte er Stunden lang über Bush und Co. erzählen. Seine Begeisterung war groß. Er hatte Interesse an diesem Land entwickelt.

    Migranten in den USA haben weniger das Gefühl, Ausländer zu sein, auch wenn sie Ausländer sind. Sie haben auch weniger das Gefühl ausgegrenzt, benachteiligt oder diskriminiert zu werden. Trotz der Bombenanschläge auf die World Trade Center, habe ich mir sagen lassen, haben Muslime dort mit weniger Vorurteilen zu kämpfen als in Deutschland.

    In Deutschland ist es leider oftmals anders. Selbst wenn man die deutsche Staatsbürgerschaft hat, ist es nur eine Frage der Zeit bis man vom türkischen Konsulat diese oder jene Papiere bringen muss oder dass man in Behörden anders behandelt wird. Wenn nicht auf dem Papier, dann im Verhalten.

    In den USA nehmen Migranten aus der Kultur aus den Sitten und auch einfach alltägliches das raus, was sie für gut empfinden. Alles andere dürfen sie ausblenden. In Deutschland dagegen - Sie gehen da ähnlich vor - verlangt man, die Kultur anzunehmen, die Kleidung anzupassen etc. In den USA wird man nicht schief angeschaut, wenn man so oder anders gekleidet ist und wird deswegen auch nicht gleich ausgegrenzt (Das gilt natürlich für Großstätte. In ländlichen Gebieten soll es schlimmer sein als an vielen Teilen der Erde). Auf dem Lande leben aber auch die wenigsten Migranten.

    Ich denke, dass diese und viele kleine weitere Punkte dazu führen, dass Migranten in Deutschland meist von Anfang an nicht für Deutschland, sondern allenfalls für sich arbeiten. Diejenigen, die es geschafft haben, haben es geschafft um des eigenen Wohls wegen. Für Deutschland etwas zu tun, auf Deutschland stolz zu sein oder gar Patriotismus zu entwickeln, wie es in den USA der Fall ist, ist hier selten gegeben.

    Über Lale Akgün kann man sich sicherlich streiten, je nachdem, welchen Standpunkt man hat. Ich würde mir aber auch niemals anmaßen, die Meinungen irgendeines Blogs höher zu bewerten als die Meinung von Lale Akgün. Dennoch sollte Kritik möglich sein. Über Ihr Intellekt zu streiten, würde nur das eigene Intellekt in Frage stellen. Dennoch bin ich der Meinung, dass Sie gegenüber praktizierenden Muslimen (insbes. Kopftuch) sehr emotional und vorurteilsbehaftet redet und daher häufig die nötige Differenzierung vermissen lässt. In vielen anderen Bereichen finde ich Lale Akgün dagegen klasse.

  83. Da ich die USA auch sehr gut kenne, weiß ich, dass die Realität dort oftmals etwas anders ausschaut. Zuwanderer, zB die dort dominierenden Lateinamerikaner, haben teilweise nach Jahrzehnten noch nicht die amerikanische Staatsbürgerschaft, diese dort zu erhalten ist wesentlich schwieriger, als beispielsweise in Deutschland, wo sie den Zuwanderern geradezu hinterher geworfen wird. In den USA kümmert man sich um Zuwanderer auch eben nicht intensiv, sie werden sich selbst überlassen, daher wird die Eigenmotivation erhöht, sich zu engagieren und um ein Bleiberecht zu bemühen. In den USA wird so indirekt jeder Zuwanderer gezwungen, eigeninitiativ zu werden, sonst wird er nicht akzeptiert und anerkannt und muss das Land zeitnah wieder verlassen. Auch sind die kulturellen Grundlagen in den USA andere, als Neue Welt sind sie in ihren kulturellen Wurzeln bei weitem nicht so gefestigt, wie Deutschland, das würde hier ein noch höheres Mass an Eigenleistung erfordern. Somit ist der Ansatz, dass der deutsche Staat mehr zur Integration leisten muss, vollkommen verfehlt, denn so wird Integration eher verhindert als gefördert. Zuwanderer müssen vielmehr ein maximales Eigeninteresse an einer Integration und Annahme der westlichen und kulturellen Werte beweisen, der Staat muss ihnen hierbei nicht entgegen kommen. Wenn sie dies über einen hinreichend langen Zeitraum, Jahrzehnte sind hier realistischer, und in qualitativ überzeugendem Ausmass getan haben, kann über eine Erteilung der Staatsbürgerschaft gesprochen werden. Die aktuelle Praxis der sehr leichten Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaft ist kontraproduktiv und muss schnellstens geändert werden. Wer lieber alle Facetten der Kultur und Religion seines Heimatlandes leben möchte, sollte dies auch dort tun, in Deutschland gibt es gewachsene kulturelle Werte, welche nicht zugunsten von Zuwanderern aufgegeben werden.

    Was Lale Akgün betrifft, ist die Dame gesellschaftlich, vernunftorientiert und relativ aufgeklärt wesentlich engagierter, als zB vermutlich 99% der Beteiligten an und in diesem blog hier. Zumal ist sie religiös liberal intelligent und nicht ansatzweise extrem, was der einzige Weg eines normalen Dialogs ist. Emotional und vorurteilsbehaftet sind allenfalls ihre fanatisch religiösen Gegner. Die von ihnen geäußerte Kritik an dieser intelligenten Frau kann realistischerweise natürlich nicht ansatzweise nachvollzogen werden. Auch ihre Familie, welche ich in einem Interview sehen konnte, machte einen sehr westlichen, vernünftigen und integrierten Eindruck, auch bspw. aufgrund der akzentfreien deutschen Sprache der Kinder, diese Familie könnte also als ein praktisches Beispiel dienen. Denn Zuwanderer gelten objektiv dann als integriert, wenn man sie nicht mehr als solche wahrnimmt, und das ist oft aufgrund der radikalen Gegensätzlichkeit des Islam zum westlichen, demokratischen und christlichen Kulturkreis leider selten der Fall, auch nach Generationen. Die Ursache liegt dort ganz klar in den individuellen Persönlichkeiten, welche islamisch religiös geprägt sind, was wiederum eine optimale Integration stark verhindert.

  84. @ Isabelle

    die … Staatsbürgerschaft … in Deutschland, wo sie den Zuwanderern geradezu hinterher geworfen wird.

    Das ist eine Wertung von Ihnen, worüber man nun streiten kann. Ich jedenfalls habe kein Interesse an diesem Punk. Ist Ihre Meinung. Hinterhergeworfen finde ich es jedenfalls nicht.

    Wenn sie dies über einen hinreichend langen Zeitraum, Jahrzehnte sind hier realistischer, und in qualitativ überzeugendem Ausmass getan haben, kann über eine Erteilung der Staatsbürgerschaft gesprochen werden.

    Unter Jahrzehnte verstehe ich mindestens 20 Jahre. Das müssen Sie erst einmal begründen. Was verstehen Sie unter “qualitativ überzeugendem Ausmass”?

    in Deutschland gibt es gewachsene kulturelle Werte

    Könnten Sie das konkretisieren?

    welche nicht zugunsten von Zuwanderern aufgegeben werden.

    Welche Ihrer gewachsenen kulturellen Werte - ich hoffe auf eine Konkretisierung - hat man zugunsten von Zuwanderern Ihrer Meinung nach bisher aufgegeben?

    Was Lale Akgün betrifft, ist die Dame gesellschaftlich, vernunftorientiert und relativ aufgeklärt wesentlich engagierter, als zB vermutlich 99% der Beteiligten an und in diesem blog hier.

    Kennen wir uns? Woher wollen Sie das wissen?

  85. Nun man kann sich natürlich, wenn man nur isoliert eine sehr einseitige Position einer Glaubensgemeinschaft vertritt, sich hinter seiner Position verstecken, alles Andere ablehnen und mit Gegenfragen versuchen den Inhalten auszuweichen, wie sie es in Ihrem blog oft tun und auch hier getan haben. Begründet werden muss das nicht gesondert, was offensichtlich ist. Weniger offensichtlich sind Forderungen an den Staat, Einwanderer und fremde Staatsbürger zu integrieren, die aus eigenem Antriebe nach Deutschland kamen, denn eine unsinnigere Forderung kann man hier nicht aufstellen. Es bleibt dabei, Einwanderer müssen über einen sehr langen Zeitraum mit sehr großer Energie und der erforderlichen überzeugenden inhaltlichen Qualität aus eigenem Interesse und Engagement eine Integration erreichen, es ist allein ihre Aufgabe, nur sie sind verantwortlich für das Gelingen oder auch für ihr Scheitern. Für ihre diesbezügliche Inkompetenz können sie nicht ihr Gastland, in diesem Fall Deutschland, verantwortlich machen, eigene Unzulänglichkeiten müssen sie selbst abstellen und sich optimieren. Ihr Unverständnis für die deutsche Kultur und hier vorherrschenden Werte liegt doch nur daran, dass sie sich damit ebenfalls nicht hinreichend befasst haben und sich diesen offenbar zu verschließen scheinen. Wie auch immer, es ist und bleiben die Probleme der Zugewanderten, die sie selbst durch eine optimale eigeninitiative Integration lösen müssen, mehr Zeit bleibt mir für ihr sehr polarisiertes einseitiges mehr oder minder argumentierendes, obgleich von ihnen kaum nachvollziehbare Argumente zu ersehen sind, blog nicht.

  86. @ Isabelle

    eine sehr einseitige Position einer Glaubensgemeinschaft

    Ich vertrete hier keine Position irgendeiner Glaubensgemeinschaft. Die Position die ich vertrete nennt sich im Volksmunde auch “Verfassung”.

    mit Gegenfragen versuchen den Inhalten auszuweichen

    Eine Gegenfrage setzt eine Frage voraus. Sie dagegen haben nicht gefragt sondern festgestellt, dessen Inhalt nicht ausreichend konkretisiert war. Daher habe ich gefragt, was Sie damit konkret meinen. Das halte ich für richtig und wichtig, bevor ich darauf eingehe. Entspricht jedenfalls meinen gewachsenen kulturellen Werten.

    Begründet werden muss das nicht gesondert

    Weil Sie es nicht können?

    mehr Zeit bleibt mir für ihr sehr polarisiertes einseitiges mehr oder minder argumentierendes, obgleich von ihnen kaum nachvollziehbare Argumente zu ersehen sind, blog nicht.

    Dann beenden wir die Diskussion!

  87. @ES

    Das mögen sie für sich so darstellen, die tatsächliche Praxis schaut anders aus. Die Verfassung vertreten wir alle. Sie beziehen jedoch auffällig stark Position für eine Religion und versuchen auch deren politisch-religiöse Komponenten zu legitimieren und relativieren, kurz als normal hinzustellen, was ihnen freilich nie gelingt.

    Da geb ich Ihnen recht, dass Gegenfragen kein guter Stil ist, dennoch wenden sie sie ständig an, das sollten sie dann unterlassen. Da sie auf die vielfachen sehr guten Argumente hier für ein Kopftuchverbot in öffentlichen Einrichtungen nichts entgegnen können, selbst keine überzeugenden Argumente vortragen konnten, polemisierten sie mit Fragen, das kann jedoch nicht zum Ziel führen, auch Ihnen die Thematik aus der Sicht des hier vorherrschenden christlich-westlichen Kulturkreises näher und zum Verständnis zu bringen. Sie vertreten nun einmal nur Mindermeinungen und diese bekommen auch nicht durch ihre Polemik ein anderes Gewicht.

  88. @ Jasmin

    Die Verfassung vertreten wir alle.

    Entweder kennen Sie die Verfassungswerte nicht oder Sie provozieren bewusst. Aus der Verfassung lässt sich ein Kopftuchverbot nicht herleiten. Das Bundesverfassungsgericht hat eindeutig dazu Stellung bezogen.

    Da geb ich Ihnen recht, dass Gegenfragen kein guter Stil ist, dennoch wenden sie sie ständig an, das sollten sie dann unterlassen.

    Noch einmal. Eine Gegenfrage setzt eine Frage voraus. Eine Frage nach einer Feststellung ist keine Gegenfrage. Auf eine Feststellung eine Frage zu stellen, ist keine Stilfrage sondern geboten, wenn Die Feststellung nicht konkret ist.

    Sie vertreten nun einmal nur Mindermeinungen und diese bekommen auch nicht durch ihre Polemik ein anderes Gewicht.

    Unter Juristen spricht man von herrschender Meinung meist, wenn man die Rechtsprechung meint.

  89. @ES

    Man bekommt immer mehr den Eindruck, dass sie inhaltlich nicht verstehen wollen, vermutlich könnten sie es, das ist immer ein Rumgeeiere in Ihrem blog, so etwas spaltet die Gesellschaft.

  90. @ Claas

    Der Grund für die Spaltung der Gesellschaft ist der, dass ein Teil sich an der Verfassung orientiert und der andere Teil versucht, daran vorbei zu argumentieren weil sie die Verfassung einfach nicht verinnerlichen können. Das ist das Rumgeeiere.

    Ich bleibe dabei, dass die Gerichtsprotokolantin mit Ihrem Kopftuch nicht gegen die Verfassung verstößt.

    Dass es manchen nicht schmeckt oder gefällt, verstehe ich. Ich kann sogar Verständnis dafür aufbringen. Ich orientiere mich aber lieber an der Verfassung, als an einigen Kommentatoren.

  91. Wie gesagt, alle Argumente sprechen gegen eine Kopftuchtragende Mitarbeiterin im öffentlichen Dienst, das wird künftig auch die Rechtsprechung zeigen, auch ihre Glaubensgenossin Lale Akgün sieht das so.

    Es ist übrigens sehr schön, dass sich Sven Rissmann dem Thema angenommen hat, er ist ein sehr kluger Kopf.

  92. @ Claas

    Wenn die Rechtsprechung das Kopftuch für verfassungswidrig erklärt, dann muss Sie entweder das Kopftuch ablegen oder ihre Tätigkeit aufgeben. Keine Frage. Die Argumentation des Bundesverfassungsgerichts im Lehrer-Fall zeigt allerdings, dass eine Lehrerin verfassungsrechtlich gesehen ein Kopftuch tragen darf, so lange kein einfaches Gesetz dem entgegensteht. Die Rechtsprechung ist meiner Ansicht nach nicht 1 zu 1 auf diesen Fall übertragbar. Zumindest zeigt sie aber, dass nicht “alle” Argumente dagegen sprechen. Sie und einige hier versuchen allerdings es so hinzustellen, als gäbe es nicht einmal Diskussionsbedarf und werfen Spalterei vor.

    Zu Frau Akgün: Ihre Meinung bindet mich nicht.

  93. Viele Kommentatoren haben bereits gründlich belegt, dass es sich beim Kopftuch aufgrund seines politisch-religiösen Charakters um ein verfassungsfeindliches Symbol handelt und daher im Öffentlichen Raum verboten werden muss, das wird die Rechtsprechung auch bestätigen, da die Richter eben doch einen größeren Intellekt haben dürften und auch nach den Grundlagen des Streitgegenstandes recherchieren, somit kann man nur zu diesem Urteil gelangen. Somit kann diese Diskussion heir beendet werden.

  94. @ Reinhard

    Viele Kommentatoren haben bereits gründlich belegt, dass es sich beim Kopftuch aufgrund seines politisch-religiösen Charakters um ein verfassungsfeindliches Symbol handelt und daher im Öffentlichen Raum verboten werden muss, das wird die Rechtsprechung auch bestätigen, da die Richter eben doch einen größeren Intellekt haben dürften und auch nach den Grundlagen des Streitgegenstandes recherchieren,

    Das haben wir bereits hinter uns. Die Richter vom Bundesverfassungsgericht sind im Lehrer-Fall zu einem anderen Ergebnis gekommen. Sie haben das Kopftuchtragen für Lehrerinnen (öffentlicher Raum) nicht für verfassungswidrig erklärt. So schwer ist das doch nicht.

  95. Das ist aber sehr unjuristisch, einen Fall auf nicht direkt vergleichbare andere anzuwenden, warten sie es doch ab.

  96. @ Reinhard

    Die Heranziehung ähnlicher Sachverhalte und Grundsätze ist in der juristischen Arbeit gang und gäbe. Das Warten lege ich Ihnen nahe. Sie sind doch der Felsenfesten Überzeugung, das Ergebnis zu kennen.

  97. Das Heranziehen ist sicher unproblematisch, sie haben es aber wieder einmal totalitär für direkt anwendbar erklärt.

    Ich habe nur einen gesunden Menschenverstand, der dieses Ergebnis nahe legt. ;-)

  98. @ Reinhard

    Totalitär? Ich schrieb:

    Die Rechtsprechung ist meiner Ansicht nach nicht 1 zu 1 auf diesen Fall übertragbar. Zumindest zeigt sie aber, dass nicht “alle” Argumente dagegen sprechen.

    Ich habe keine Lust mehr auf eine weitere Diskussion mit Ihnen.

  99. “Die Richter vom Bundesverfassungsgericht sind im Lehrer-Fall zu einem anderen Ergebnis gekommen. Sie haben das Kopftuchtragen für Lehrerinnen (öffentlicher Raum) nicht für verfassungswidrig erklärt. So schwer ist das doch nicht.” …für direkt anwendbar erklärt!

  100. Da haben wirs ja, na was treiben Sie denn bei denen noch so alles? “…Ekrem Senol schreibt für “IGMG Das islamische portal” Die islamische Gemeinschaft Milli Görüs …”

  101. Jetzt sind Ihre extremen Positionen auch klar, denn ausgewogene Positionen findet man bei Ihnen ja nicht, nun weiß der Leser auch, warum das so ist, aus Wikipedia:

    “Milli Görüş wird vom Verfassungsschutz NRW beobachtet. In einer Sendung des WDR erläuterte dies der Radiojournalist Ahmet Senyurt am 31.3.2007 folgendermaßen:

    „Milli Görüs vertritt zwar eine ultraorthodoxe Tradition des Islam, aber sie macht keine islamistischen Terroranschläge. Sie betreibt hingegen durch ihre Abschottungspolitik eine Teilung der deutschen Gesellschaft. Sie versuchen, sich in Stadtteilen Inseln aufzubauen, um dort mit ihren Regeln zu dominieren. Sie sagen zu den türkischen Frauen nicht, du musst jetzt ein Kopftuch tragen. Aber es entsteht ein Klima, in dem eine solche Erwartungshaltung entsteht. Milli Görüş vertritt eine Überlegenheitsideologie, die die Welt in muslimisch und nichtmuslimisch einteilt. Das Nichtmuslimische gilt es zu bekämpfen, umzuwandeln, zu transformieren. Das ist eine Aufgabe. Der Hauptfeind ist ein wirres antisemitisches Zerrbild von dem Juden. Die Milli-Görüş-Ideologie wird nicht mit Waffengewalt durchgesetzt, sondern in einem Kampf um die Köpfe. Die Milli-Görüş-Bewegung versucht, eine Parallelgesellschaft aufzubauen und diese zu dominieren, um daraus politische Macht abzuleiten. Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüş ist Teil der erbakanischen Bewegung“ “

  102. @ Pierre

    Meine Beiträge erscheinen, wenn Sie etwas länger recherchieren, auch auf vielen anderen Webseiten. Ich bin froh, dass meine Artikel Gefallen finden und auch auf anderen Seiten veröffentlicht oder zitiert werden.

    Würde mich aber interessieren, wo Sie eine extreme Position von mir gefunden haben.

  103. Wirklich ausgewogen finde ich ihre Position jeweils nicht, schon oft sehr eindeutig in eine bestimmte politisch-religiöse Richtung tendierend.

    Oben schrieben Sie, dass auch Sie sich an der Verfassung orientieren, was ich natürlich sehr hoffe. Wie geht das jedoch mit Ihren Beiträgen für Milli Görüs konform?

  104. @ Pierre

    Ich habe die Objektivität weder gepachtet noch erhebe ich einen solchen Anspruch. Ich schildere die Themen aus meiner Perspektive und nach meinem Willen und Wissen. Und schließlich ist das hier ein Blog. Da darf man seine Meinung kundtun. Dass meine Positionen für manche tendenziös erscheinen können, ist nur selbstverständlich. Schließlich nehme ich so manches - als ein “Deutscher mit Migrationshintergrund” - anders wahr als ein Deutscher ohne Migrationshintergrund. Ich denke, dass meine Artikel insbesondere deshalb für viele interessant sind.

    Ob meine Beiträge verfassungskonform sind oder nicht, ist sehr leicht herauszufinden. Lesen Sie sie! Ihre Hoffnung wird zur Gewissheit. ;) Wenn Sie Jurist sind, werden Sie schnell merken, dass ich immer pro Verfassung schreibe. Was mich erstaunt ist, dass viele mich gerade dafür kritisieren. Nun gut. Man gewöhnt sich an alles.

    Insofern brauche ich mir auch keine Gedanken darüber zu machen, ob meine Beiträge mit irgendwem konform sind oder nicht. Ich orientiere mich an der Verfassung, die sehr gut ist, wie sie ist.

 

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